»Stimmen der Freiheit. Türkei 2022«. Mit Zehra Doğan, Can Dündar, Aslı Erdoğan und Barış Uygur

»Stimmen der Freiheit. Türkei 2022«. Mit Zehra Doğan, Can Dündar, Aslı Erdoğan und Barış Uygur

Moderation: Hilmi Tezgör

Türkei: war da was? Während die ganze Welt auf die Ukraine und Russland blickt, ist die Lage von Menschenrechten und Pressefreiheit in der Türkei nach wie vor katastrophal. Seit dem Putschversuch von 2016 hat Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan nahezu sämtliche Macht im Land an sich gerissen und führt ein repressives Regime, das seine Gegner:innen am liebsten im Gefängnis verschwinden lässt. Viele von ihnen sind ins Exil nach Deutschland geflohen. Wie geht es ihnen heute – und welche Möglichkeiten haben Autor:innen und Journalist:innen am Bosporus heute noch, ihren Stimmen Gehör zu verschaffen?

Ein neuer Band versammelt aktuelle Stimmen aus der Türkei, die sich kritisch mit der politischen und gesellschaftlichen Situation auseinandersetzen. Darunter auch die Künstlerin Zehra Doğan und die Autor:innen Can Dündar, Aslı Erdoğan und Barış Uygur, die im Li-Be aus der Türkei berichten und Texte vorlesen werden – und zwar auf Türkisch, moderiert vom Literaturwissenschaftler Hilmi Tezgör und simultan gedolmetscht von Melek Korkmaz.

»Stimmen der Freiheit. Zur Freiheit des Wortes in der Türkei«. Herausgegeben von Gerrit Wustmann. Aus dem Türkischen übersetzt von Sabine Adatepe, Das kulturelle Gedächtnis 2022

Weitere Sendungen

Nona Fernández »Twilight Zone«

Die Autorin im Gespräch mit Michael Ebmeyer. Es liest Hêvîn Tekin. Aus dem chilenischen Spanisch simultan gedolmetscht von Astrid Fischer Es ist 1984 in Chile,

Grundsetzlich »Die Versammlungsfreiheit«

Grundsetzlich »Die Versammlungsfreiheit« Reihe: Grundsetzlich Benjamin Lahusen und Svenja Flaßpöhler im Gespräch mit René Schlott »Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis

Rosa Luxemburg: Zum 150. Geburtstag

Literarische Führung mit Sebastian Januszewski Herzlichen Glückwunsch, Rosa Luxemburg! Am 5. März jährt sich ihr Geburtstag zum 150. Mal: Anlass genug, den Blick auf das