Zukunft: Literatur. Neue Formen der Literaturvermittlung

Hat das Buch ausgedient oder erlebt es nicht zuletzt durch »BookTok« eineneue Blütezeit? Wie können Schulen und Kultureinrichtungen dem Lesen wieder einen neuen Glanz verleihen? Und müssen wir Literatur zukünftig
vielleicht ganz anders denken?

Mit diesen Fragen beschäftigten sich Fachleute und Expert:innen aus Wissenschaft, Bildung und Öffentlichkeit sowie Kunstschaffende auf der Tagung „Zukunft: Literatur. Neue Formen der Literaturvermittlung“ der
Universität Osnabrück und des Literaturbüros Westniedersachsen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob sich die Literaturvermittlung in einer Krise befindet, was sich zunächst auf unterschiedliche Weise verstehen lässt: Zum
einen leben wir in einer Zeit, die von politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen geprägt ist, in der Literatur für viele Menschen in den Hintergrund tritt. Dabei kann sie gerade in schwierigen Zeiten Trost spenden,
Orientierung geben und neue Perspektiven eröffnen.

Zum anderen steht auch die Literaturvermittlung selbst vor Herausforderungen. Die Lesekultur verändert sich, während neue, schnelllebige Medien zunehmend um Aufmerksamkeit konkurrieren. Literatur muss sich gegenüber diesen Medien neu behaupten und positionieren, zugleich aber auch neue Wege finden. Wie kann das Interesse an Literatur zukünftig gefördert werden? Und welche Rollen können dabei die neuen Medien spielen?

Es sprechen Germanist Prof. Dr. Jan Standke, Dr. Angelika Stolle vom Studienseminar Osnabrück, Erzieherin und Leseförderbeauftragte Claudia Preuß, Dr. Julia Ogrodnik von der Universität Osnabrück, Fachbereichsleiter
für Deutsch an der Gesamtschule Schinkel Osnabrück Joachim Bodde, Leiter des Studienseminars Leer Dr. Jelko Peters, Germanist (insbesondere Literaturdidaktik) Prof. Dr. Christian Dawidowski, Poetry Slammerin und
Lyrikerin Jule Weber, Poetry Slammer und Autor Hendrik Szantó, Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Simone Ehmig, Martina Dannert von der Leitung der Stadtbibliothek Osnabrück, Germanist Prof. Dr. Thomas
Boyken, der Entwickler des Leseförderprogramms Antolin Albert Hoffmann, Germanist Dr. Hendrick Heimböckel, Literaturwissenschaftler und Germanist Prof. Dr. Walter Erhart, Theaterregisseurin und -leiterin Mareike Mikat, Karla Montasser von der poetischen Bildung des Hauses für Poesie in Berlin, Leiter des Erich Maria Remarque-Friedenszentrum Dr. Sven Jürgensen, Germanist und Publizist Dr. Markus Steinmayr, Kulturjournalist der NOZ Prof. Dr. Stefan Lüddemann sowie BookTokerin Tabea Grunert, Literaturkritikerin und Moderatorin Beate Tröger, Feuilleton-Redakteur der FAZ Jan Wiele und Leiter des Literaturbüros Westniedersachsen Jens Peters.

Die Veranstaltung wurde gefördert von der Stiftung der Sparkasse Osnabrück, der Universitätsgesellschaft Osnabrück, der Felicitas und Werner Egerland-Stiftung und dem Förderprogramm zukunft.niedersachsen.

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