Ronya Othmann »Vierundsiebzig«

Die Autorin im Gespräch mit Düzen Tekkal

Ronya Othmanns neuer Roman »Vierundsiebzig« ist eine Reise zu den Ursprüngen und Tatorten des Genozids an der êzîdischen Bevölkerung, verübt 2014 in Shingal von Kämpfern des IS. Eine Recherche, die in die Camps und an die Frontlinien führt, in die Wohnzimmer der Verwandten und weiter in ein êzîdisches Dorf in der Türkei, in dem heute niemand mehr lebt. Es geht darum, hinzusehen, zuzuhören, Zeugnis abzulegen, Bilder und Berichte mit der eigenen Geschichte zu verbinden – dem Leben als Journalistin und Autorin in Deutschland.

Über diese schwierige Recherche, das Schicksal der êzîdischen Bevölkerung und die Notwendigkeit, daraus einen Roman zu machen, spricht Ronya Othmann mit der Autorin und Journalistin Düzen Tekkal.

Ronya Othmann »Vierundsiebzig«, Rowohlt 2024

Weitere Sendungen

»Das Versprechen der Leistungsgesellschaft«

Jakobiner-Klub: »Das Versprechen der Leistungsgesellschaft«. Betiel Berhe und Astrid Zimmermann Wer sich anstrengt, bekommt, was er verdient? Wie illusorisch das Versprechen der Leistungsgesellschaft ist, offenbart

Deniz Ohde »Streulicht«

Moderation Insa Wilke Zurück an dem Ort, an dem sie aufgewachsen ist, erinnert sie sich an den Vater, der tagein, tagaus in einer Halle Aluminiumbleche beizte

Angelo Tijssens »An Rändern«

Der Autor im Gespräch mit Daniel Schreiber. Es liest Felix Goeser. Eine Veranstaltung auf Englisch und Deutsch Wie besiegt man größte Einsamkeit und tiefsten Schmerz?

Roboter mit Senf. Die Literaturshow 10/24

Gäste: Nava Ebrahimi als Ersatz für Gerald Heidegger, Elias Hirschl, Theresia Töglhofer Hosts: Klaus Kastberger, Daniela Strigl Assistentin: Karin Gschiel, Außenreporter: Martin Brachvogel, Roboter: David

Projekt LiteraTür – Heimat

Projekt LiteraTür – Heimat Was verstehen wir unter dem Begriff Heimat? Wie hat sich der Dikurs über Heimat entwickelt? Anlässlich des Jubiläums 60 Jahre Anwerbeabkommen zwischen