Prosa der Verhältnisse mit Şeyda Kurt
Kuratiert und moderiert von Deniz Utlu
Auszüge gelesen von Elena Schmidt
Ein Unbehagen über die konventionellen Konzepte (romantischer) Liebe, traditioneller Familie und Freund:innenschaft: Dies ist der Ausgangspunkt der Reflexionen in »Radikale Zärtlichkeit«. Şeyda Kurt erforscht – auch in der Auseinandersetzung mit ihrem eigenen Leben –, wie traditionelle Beziehungsmodelle in Schieflage geraten können, sobald sie im Kraftfeld von Patriarchat, Rassismus und Kapitalismus kritisch hinterfragt werden. Wie können Menschen sich gemeinsam gegen Unterdrückungssysteme behaupten – als Partner:innen, (selbstgewählte) Familie und Freund:innen?
Deniz Utlu spricht mit Şeyda Kurt in der 18. Ausgabe von Prosa der Verhältnisse über mögliche Antworten auf diese Fragen sowie Visionen und Utopien einer radikalen Zärtlichkeit als ein Programm der Gerechtigkeit und Solidarität.
Şeyda Kurt, geboren 1992 in Köln, studierte Philosophie, Romanistik und Kulturjournalismus in Köln, Bordeaux und Berlin. Heute lebt sie in Berlin und ist als Journalistin und Moderatorin tätig. Sie schreibt unter anderem für taz. Die Tageszeitung und ZEIT ONLINE. In der Kolumne Utopia bespricht sie für das Theater-Onlinemagazin nachtkritik.de kulturelle Repräsentationen von Liebe und Zärtlichkeit auf Theaterbühnen. Auf Twitter schreibt sie unter @kurtsarbeit über politische und soziologische Belange.
Die Literarturveranstaltungsreihe Prosa der Verhältnisse wird in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung durchgeführt.
Illustration © Leyla Sehar











