Christian Buckard »Café Babylon« am 21. Oktober 2026 um 19 Uhr

Der Autor liest aus seinem neuen Buch; Moderation: Shelly Kupferberg

1931 berichtet Herbert Günther im Scherl´s Magazin direkt aus dem Romanischen Café: »Es ist hoch, rauchig, laut und alles andere als gemütlich, aber es hat eine eigenartige Anziehungskraft. Viele hocken täglich hier in ihrer Ecke. Der Malerstammtisch um Max Slevogt und Emil Orlik ist der einzige prominente Berliner Café-Stammtisch. Man liest und dichtet, zeichnet, flirtet, komponiert, raucht, diskutiert und macht Geschäfte. Alles kennt sich, schätzt sich oder hasst sich.« Christian Buckard zeichnet in seinem neuen Buch die Geschichte des Romanischen Cafés nach mit zahlreichen bislang unbekannten Berichten von internationalen Gästen. Ein hervorstechendes Kapitel widmet sich dem früh aufkommenden Antisemitismus, worunter bereits zu Beginn der 1930er Jahre die Bewohner des Romanischen Cafés zu leiden hatten.

 

Der Autor und Filmemacher Christian Buckard liest ausgewählte Passagen aus dem Buch und spricht mit der Autorin und Journalistin Shelly Kupferberg über dieses einzigartige – und weltberühmte – Berliner Caféhaus.

 

Christian Buckard »Café Babylon. Berlin, Romanisches Café, 1913-1933«, C.H. Beck 2026

Weitere Sendungen

Sonja Longolius bei der Besprechung des Romans "Gittersee" von Charlotte Gneuß

»Berlins schönste Seiten« Folge 38

»Berlins schönste Seiten« Folge 38 In dieser Ausgabe sprechen Janika Gelinek, Sonja Longolius und Felix Müller, der Chef des Kulturressorts der Berliner Morgenpost, über die

Sasha Filipenko
»Rote Kreuze«

Sasha Filipenko »Rote Kreuze« Moskau, 1941. Russland befindet sich bereits im Krieg gegen Nazideutschland, doch im Innern wütet nach wie vor der Wahnsinn der stalinistischen

Inga Machel »Auf den Gleisen«

Aus der Reihe: Berolinenses. Leben in Berlin, Schreiben in Berlin Im Gespräch mit Annett Gröschner Ein Sohn glaubt seinen Vater, der eigentlich seit zehn Jahren