»Frauen und Kinder zuletzt«

»Frauen und Kinder zuletzt«

Reihe: Literatur trifft Wissenschaft
Mareike Fallwickl und Sabine Rennefanz im Gespräch mit Andrea Gerk

Krisenzeiten sind gute Zeiten – für die Erkenntnis. In ihnen zeigt sich, was Gleichberechtigung und Solidarität einer Gesellschaft wert sind. Die Corona-Pandemie hat gezeigt: wenig. Schulen wurden geschlossen, Fabriken jedoch offen gehalten, und im Home Office feierte die zumindest teilweise überwunden geglaubte Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern unfröhliche Urständ. Sabine Rennefanz hat mit »Frauen und Kinder zuletzt« ein Sachbuch über Gerechtigkeit in Krisenzeiten geschrieben, Mareike Fallwickl mit »Die Wut, die bleibt« einen Roman über die durchaus tödliche Belastung, die daraus resultieren kann.

Mareike Fallwickl »Die Wut, die bleibt« Rowohlt, 2022
Sabine Rennefanz »Frauen und Kinder zuletzt. Wie Krisen gesellschaftliche Gerechtigkeit herausfordern« Ch. Links Verlag, 2022

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Deutschlandfunk Kultur

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Nina Ansary’s book takes readers on a 4,000-year historic journey to expose the roots and manifestations of institutionalized gender discrimination; dismantle centuries of historical bias through biographical profiles of fifty extraordinary, yet forgotten women innovators; and challenge ingrained stereotypical assumptions to advance an unconventional argument for equality and inclusivity.