Partikulare Poetiken der Autofiktion: Stil-, Wertungs- und Formfragen

Podiumsgespräch im Rahmen des Workshops »Partikulare Poetiken« (23.–24.1.25)
Partikulare Poetiken der Autofiktion: Stil-, Wertungs- und Formfragen
Mit Paul Brodowsky, Christina Wessely, Daniela Henke und Emily Modick
Projektleitung: Clemens Böckmann, Annika Klanke und Stephanie Marx

Auf dem Abendpodium des Workshops geht es um ästhetische Fragen: Einerseits werden die gestalterischen Paradigmen in den Blick genommen, denen autofiktionale Texte verpflichtet sind, und gefragt, wie Autofiktion historisch gewachsene Vorstellungen von Literarizität und Poetizität, gar von Literatur selbst und ihrem ästhetischen Vermögen, verschiebt. Andererseits wird der Blick auf die formale Verschiedenheit autofiktionaler Texte und die innovativen ästhetischen Entwürfe in diesem Genre gerichtet: Unter welchen ästhetischen Kategorien und Wertmaßstäben lassen sich Autofiktionen literaturkritisch verhandeln? Findet die formale Variabilität der Autofiktion in der Rezeption Berücksichtigung oder werden die Texte auf ihre inhaltlichen Aspekte verengt? Wohin entwickelt sich die Literatur in, durch und nach der Autofiktion?

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