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Wie erzählt man den Holocaust? Wie kann Aufarbeitung so gelingen, dass auch lange nach der Katastrophe geborene Generationen das »Nie wieder!« verstehen? Das sind Fragen, mit denen wir uns dringend (wieder) beschäftigen müssen. Mit ihrer Graphic Novel schafft Barbara Yelin ein eigenständiges und eindringliches Stück Erinnerungsliteratur und eine Reflexion darüber, was Erinnern heißt.

Der Schriftsteller Florian Werner versammelt Beiträge zu den unterschiedlichsten Instrumenten: von der Geige über die Gitarre, die Trompete, den Bass und die Drehleier bis hin zum elektronischen Sampler. Bekannte Größen aus Pop, Rock, Klassik und Jazz stellen in Texten und Bildern ihre musikalischen Lebensgefährten vor. Sie erzählen vom Suchen und Finden des richtigen Instruments, von gemeinsamen Erlebnissen auf und abseits der Bühne, von den Freuden des Spielens und den Qualen des Übens — und davon, wie ein unbelebter Gegenstand zu einem Wegbegleiter wird, den man nicht mehr missen will.

Am 16.12.2025 jährt sich Jane Austens Geburtstag zum 250. Mal. Und wir werden sie standesgemäß im Aurora Saal des Schloss Köpenick gemeinsam mit drei bekennenden Austen-Ultras feiern: die Schriftstellerin Verena Roßbacher, die Übersetzerin Andrea Ott und die Schauspielerin und Regisseurin Adriana Altaras kommen und stellen Lieblingsfiguren und Lieblingsszenen aus dem Kosmos Jane Austens vor.

»Zeit für Gaza« (Time for Gaza), is a loose series of events at Literaturhaus Berlin dedicated to the complex, often invisible reality of Gaza, highlighting literature as a tool of remembrance, resistance and self-determination. This evening will focus on Palestinian authors‘ international perspective on the ongoing Nakba. Nakba, meaning »catastrophe« or »misfortune« in Arabic and originally refers to the expulsion and flight of Arab Palestinians during the 1947–1949 war. As many writers express in their work, it is now often understood to be a continuing process of dispossession and destruction of Palestinian life.

Besprochene Titel:

Jane Austen »Sämtliche Briefe«, Manesse 2025
Thomas Hettche »Sinkende Sterne«, Kiepenheuer & Witsch 2023
Clemens J. Setz »Rainer Maria Rilke«, Reclam 2025

Irène, eine deutsch-französische Schriftstellerin, wird mit Verdacht auf einen Schlaganfall ins Krankenhaus eingeliefert. Bald schon gibt es Entwarnung, aber sie muss vorsorglich einige Zeit in der Klinik bleiben und richtet sich dort ein. Ironisch-sarkastisch beschreibt sie ihren neuen Alltag zwischen Krankenzimmer und Untersuchungen. Sie erinnert sich an ihren Mann, der erst vor kurzem gestorben ist, sie lernt ihre Zimmergenossin Ada kennen, eine junge Muslima, und einen rätselhaften Patienten, den sie den »Froschmann« nennt und der sie an Houellebecq erinnert.

Wie steht es heute um Tellerwäscherträume? Was ist wahrer Reichtum, und kann man auch arm sexy sein? Die Jury suchte in diesem Jahr Texte, die sich mit Finanzen aller Art beschäftigen – ob es die schwierige Situation von Kunst- und Kulturschaffenden ist, die Rentenlücke und der sorgenvolle Blick in die Zukunft, Erbschaften, Steuern oder das Bürgergeld.

Die Autorin Dana von Suffrin, Trägerin des Chamissopreises 2025, und die Filmemacherin Ulrike Ottinger (»Chamissos Schatten«) sprechen, moderiert von der Literaturwissenschaftlerin Selma Jahnke, über Fragen zu Herkunft und Fremdsein, Reisen und Bleiben, der unabschließbaren Suche nach Vergangenheit und Zukunft, Geborgenheit und Weite. Auf ganz unterschiedliche Art lassen sich von den Werken der Künstlerinnen Verbindungslinien zum Dichter und Forscher Chamisso ziehen – eine Expedition in Bild und Text.

Was verspricht das Tagebuch? Welche Geheimnisse verbirgt es, welche werden bei Veröffentlichung geborgen? Und wie viel Fiktion braucht es, damit ein Tagebuch literarisch gelingt? An einem langen Abend fürs Tagebuch nehmen wir Tagebücher in unterschiedlichsten Formen unter die Lupe. Zuerst beugen sich Sven Hanuschek, Felicitas Hoppe, Stephan Wackwitz mit Matthias Weichelt über die Gattung. Moderiert von Hanna Engelmeier zeigen Lina Scheynius und Pascal Janovjak im zweiten Teil, wie aus dem Tagebuch Fiktion wird. Und Ron Winkler und Laura Lichtblau schreiben live mit!

Hypnotically, with shattering emphasis and great sensitivity, David Szalay tells of a life in its intimate moments – a life that is barely perceptibly marked by the shocks of the present and the precariousness of human existence in a cold Europe. David Szalay talks about this and his novel with presse editor Xenia Sircar. The German text will be read by Dominikus Weileder.

»Im Jahr 2016 suchte ich in Berlin elf Monate lang nach einer bezahlbaren Mietwohnung. Zwischendurch war ich so verzweifelt, dass ich in Erwägung zog, wieder nach Ostfriesland zurückzuziehen.« So beginnt Jan Brandts Buch »Ein Haus auf dem Land. Eine Wohnung in der Stadt«.
Wie steht es fast zehn Jahre später um die Wohn- und Arbeitssituation für Schriftsteller:innen in der Literaturstadt Berlin? Welche kreativen und digitalen Freiräume braucht die Literatur dieser Stadt? Welche Arbeitsräume brauchen Autor:innen im wachsenden Berlin, um literarisch schreiben zu können? Und welche realen Orte braucht es, damit sich Literatur im Dialog zwischen Publikum und Schriftsteller:innen entfalten und wirken kann?

Die Autorinnen Paula Fürstenberg, Alisha Gamisch und Raphaëlle Red gründen eine Girlband: NO SCRIBES. In einer literarischen Show, inszeniert von Regisseurin Lena Brasch, thematisieren sie dabei Identität und Klassenzugehörigkeit, Girlhood und (Pop-)Feminismus.

Kaum eine Epoche zeigt die Entwicklung der modernen europäischen Welt mit ihren Höhen und Tiefen konzentrierter als die englische Renaissance. Innerhalb kürzester Zeit mutiert die Insel aus halber Barbarei zum europäischen Motor von Kapitalismus, Kunst und Wissenschaft. In über 500 von ihm ausgewählten, eingeleiteten und übersetzten Originaltexten entfaltet Manfred Pfister ein immens vielfältiges Panorama, das von Chaucer und Erasmus über Shakespeare bis zu Milton reicht.

In diesem Jahr geht es weiter mit der Lesereihe fürs Offene, Queere und Nichtfestgelegte in der Literatur – heute zu Gast auf der »Li-Be für die Stadt«-Tour. In der nunmehr fünften Ausgabe von »Schreiben gegen die Norm(en)?« mit Maxi Obexer, Anna Maschik, Jennifer De Negri und I.V. Nuss geht es diesmal um Tier-Mensch-Begegnungen aus queerfeministischer und posthumanistischer Perspektive.

Hiromi Itō durchkreuzt mit ihrer Sprachkunst und Imagination sämtliche Genres und reißt Grenzen nieder. Die vorliegende Sammlung von Texten aus 45 lebensprallen, schaffensdichten Jahren verspricht Einblicke in ein Künstlerleben voll ungeahnter Ausdrucksformen und Erkenntnisweisen, beginnend mit einem Liebesgedicht, endend mit einem Manifest. Darüber spricht Hiromi Itō mit dem Schriftsteller und Musiker Frank Witzel.

Sarajevo vor dreißig Jahren. Es herrscht Krieg. Die Stadt ist belagert. Die Menschen harren aus, kämpfen und versuchen trotzem ihr Leben zu leben. So wie die beiden Protagonistinnen in Nenad Veličkovićs und Vernesa Berbos Romanen, die an diesem Sarajevo-Abend aufeinandertreffen.

Wir schreiben das Jahr 2035. Die USA und China befinden sich im Krieg. Amerika ist ein protofaschistischer Staat. Taiwan ist in zwei Teile geteilt. Während der Konflikt zwischen den Atommächten eskaliert, entwickeln drei idealistische Jugendliche, die sich in Hongkong kennengelernt haben, unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie man sich in dieser techno-autoritären Landschaft am besten zurechtfindet. Andy, Maggie und Olivia beschreiten unterschiedliche Wege zu einem transformativen Wandel, wobei sich jede von ihnen mit der Frage auseinandersetzt, inwieweit sie für die Freiheit kämpfen werden und wer sie dabei werden wollen.

Besprochene Titel:

Arundhati Roy »Meine Zuflucht und mein Sturm«, aus dem Englischen von Anette Grube, S. Fischer Verlag 2025
Victor Heringer »Die Liebe vereinzelter Männer«, aus dem Portugiesischen von Maria Hummitzsch, März Verlag 2025
Samanta Schweblin »Das gute Übel«, aus dem argentinischen Spanisch von Marianne Gareis, Suhrkamp 2025

Literatur spiegelt die Umbrüche der Gesellschaft, sie durchlebt die Krisen, die unsere Gegenwart ausmachen – sozial, politisch, ökonomisch und auch ästhetisch. Im Jahr 1989 wollte man dazu die Autor:innen auf der großen Bühne hören: Von Christa Wolf und anderen erwarteten die Demonstrant:innen auf dem Berliner Alexanderplatz Orientierung. Im »deutsch-deutschen Literaturstreit« und in den Skandalen um Strauß, Grass, Handke oder Walser veränderte sich die Öffentlichkeit von Grund auf. Die »Popliteratur« erklärte Autor:innen nur noch zu Marken unter anderen. Im Hintergrund erprobte Amazon am Beispiel des Buchs erstmals die Möglichkeiten des digitalen Kapitalismus. Welche dieser Debatten seit 1989 gehen uns heute (noch) an, was ist Literaturgeschichte geworden und was wirkt (noch) unmittelbar in die Gegenwart rund um die Debatten über Migration, Identität oder Klassismus? Welche Fragen haben sich erübrigt und welche Diskussionen wären dringend zu führen?

Die deutschsprachige Lyrik ist derzeit vermutlich so vielfältig und qualitativ wie selten zuvor. An diesem Abend lässt sich ein hervorragender Ausschnitt aus dieser reichen Textlandschaft erleben. Wir haben die Lyrikerin Birgit Kreipe nach ihren ganz persönlichen Highlights des bisherigen Jahres gefragt. Herausgekommen sind nachdrückliche Lektürehinweise auf Bände, die im Laufe des Jahres erschienen sind und besonders zu überzeugen wissen: das Fanbook 2025 einer kundigen und neugierigen Leserin.

Englers Erzähler flüchtet vor der Familie ins entfernte New York, verbringt Jahre in Wien mit Freud im Kaffeehaus. Und landet schließlich doch in der Anstalt – als Psychologe. Bei der Arbeit mit den Patienten lernt er, dass ein Mensch immer mehr ist als seine Krankheit, dass Zuhören wichtiger ist als Diagnostizieren. Und was soll das überhaupt sein, ein normaler Mensch? Leon Englers Debüt liest sich wie ein zärtlicher Befreiungsschlag. Über Krankheit und Versöhnung spricht Leon Engler mit der Journalistin Aida Baghernejad.

Lize Spit erzählt in ihrem vierten Roman vom Aufwachsen in einem unsicheren Zuhause, vom Verhältnis zum eigenen Körper und von dem mutigen Versuch, eine toxische Familiendynamik aufzubrechen. Warum es so schwer ist, mit der eigenen Familie offen über Probleme zu reden, darüber spricht Lize Spit mit der Journalistin Aida Baghernejad.

»Die Lizenz, die Israel, das Land der Opfer, lange Zeit genoss und missbrauchte, könnte an ihr Ende gelangen«, schrieb der israelisch-amerikanische Holocaust- und Genozidforscher Omer Bartov im April 2025 während der Hungerblockade von Gaza. Im Gespräch mit dem Herausgeber der »Berlin Review« Tobias Haberkorn spricht der Historiker Omer Bartov über die außerordentlichen Folgen des 7. Oktobers und der Zerstörung Gazas auf die moralische Ordnung der Welt.

Carmen-Francesca Banciu zählt zu den eindrucksvollsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Geboren in Rumänien und seit über dreißig Jahren in Berlin beheimatet, schafft sie in deutscher Sprache Werke von bemerkenswerter Tiefe und Originalität.

»Da kann man jetzt nur noch auf Englisch bestellen.« Ein Satz, der in Berlin vor einem Jahrzehnt erst immer häufiger wurde, dann wieder verschwand: Heute spricht das kosmopolitische Berlin selbstverständlich überall Englisch. Doch deswegen werden die Fragen nicht weniger: Warum kein Arabisch? Warum kein Türkisch? Und wurden nicht noch eben Gruppen als Parallelgesellschaften stigmatisiert, die sich auf einer anderen als der deutschen Sprache unterhalten? Und sprechen denn wirklich alle Englisch?

Besprochene Titel:

Moshtari Hilal und Sinthujan Varatharajah »Englisch in Berlin. Ausgrenzungen in einer kosmopolitischen Gesellschaft«, Wirklichkeit Books 2022
Katerina Poladjan »Goldstrand«, S. Fischer Verlag 2025
Tim Staffel »Wasserspiel«, Kanon Verlag 2025

Iro kommt vom Dorf in der Elfenbeinküste in die brodelnde Metropole Abidjan. Doch anstelle sich auf das Studium zu konzentrieren, verbringt er vor allem Zeit mit seinem selbstbewussten Kommilitonen Thierry. Auf dem Markt verkaufen sie gemeinsam T-Shirts und träumen von einem Leben ohne materielle Sorgen. Als sein Vater stirbt, holt die Scham über die eigene Familie Iro ein: Ist sein Vater der Versager, für den er ihn immer gehalten hat? Oder gibt es noch eine andere Wahrheit?

Ein Roman über einen Abschied aus der Türkei und einen Neuanfang in Deutschland, über die oft unerträgliche Entfernung zu denen, die uns räumlich am nächsten sind – und über den verzweifelten Wunsch, Liebe nachzuholen. Darüber spricht der Autor Fikri Anıl Altıntaş mit der Moderatorin Josephine Apraku.

Dacia Maraini ist fast 90 Jahre alt. Und fast ebenso lange hat sie gebraucht, um schmerzliche Kindheitserinnerungen zu Papier zu bringen: Gemeinsam mit ihrer Familie wurde sie 1943 in Japan interniert, nachdem sich ihre Eltern Fosco und Topazia Maraini geweigert hatten, Mussolinis Repubblica di Salò anzuerkennen.

Besprochene Titel:

Jokha Alharthi »Herrinnen des Mondes«, übersetzt von Claudia Ott, Dörlemann 2025
Berit Glanz »Unter weitem Himmel«, Berlin Verlag 2025
Eloy Moreno »Unsichtbar«, übersetzt von Ilse Layer, Fischer Sauerländer 2024

Besprochene Titel:

Omar El Akkad »Eines Tages werden alle immer schon dagegen gewesen sein«, übersetzt von Nouria Behloul, Matthes & Seitz 2025
Miku Sophie Kühmel »Hannah«, Fischer Verlag 2025
Nell Zink »Sister Europe«, übersetzt von Tobias Schnettler, Rowohlt Buchverlag 2025

Der Sommer knallt rein, und Fön geht aufs Ganze: Neben einem duftenden Potpourri alter und neuer Stücke hat die sehenswert in die Jahre gekommene »Literatur-Boygroup« ein Büchlein zum überfälligen Thema Revolte im Gepäck und wird von ihrem Lieblings-Stylisten Aperol Schmitz auf Krawall gebürstet gibt sich dem Anlass gemäß auf Krawall gebürstet.

In seinem Essay »Was gut ist und was böse. Thomas Mann als politischer Aktivist« zeigt Kai Sina, wie Thomas Mann ab Mitte der 20er Jahre zum leidenschaftlichen Kämpfer für die Demokratie und gegen den Nationalsozialismus wird. Der Lübecker Nobelpreisträger ist davon überzeugt, dass er mit seinen Worten Menschen zum Umdenken bringen kann. Er will sie mobilisieren. Warum der politische Thomas Mann jetzt – im Jahr seines 150. Geburtstags – neu in den Blick genommen werden sollte, wie viel praktischer Gestaltungswille und politischer Einfluss dem Autor eigen war, darüber sprechen Kai Sina und Jens Bisky.

Besprochene Titel:

Emmanuel Carrère »Ich lebe und ihr seid tot. Die Parallelwelten des Philip K. Dick«, übersetzt von Claudia Hamm, Matthes & Seitz 2025
Georg M. Oswald »In unseren Kreisen«, Piper 2023
Georgi Gospodinov »Der Gärtner und der Tod«, übersetzt von Alexander Sitzmann, Aufbau Verlag 2025

Sandra Richter arbeitet mit neuen Quellen, die mit dem Ankauf des großen Rilke-Archivs 2022 nach Marbach gelangt sind. Ihre Biographie macht deutlich, warum es sich heute im Jubiläumsjahr zu seinem 150. Geburtstag lohnt, Rilke wieder zu lesen: Er lebte in schwierigen Zeiten, und er verarbeitete sie mit einer Wucht, die vielleicht nur im Angesicht existenzieller Bedrohung glaubhaft wirkt. Wie Rilke sich heute einer neuen Generation von Lyriker:innen darstellt und welche Herausforderungen seine Biographie bereithält, darüber spricht die Literaturwissenschaftlerin und Direktorin des Deutschen Literaturarchivs Marbach, Sandra Richter, mit den Autor:innen Christian Filips und Rudi Burkhardt.

Was darf Kunst? Fast alles – antwortet jedenfalls das Grundgesetz in Artikel 5 Absatz 3: »Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei«. Das musste jüngst ein Berliner Galeristenehepaar erfahren, das gegen Christoph Peters neuesten Roman »Innerstädtischer Tod« geklagt hatte, mit dem er seine an Wolfgang Koeppen angelehnte »Trilogie des gegenwärtigen Scheiterns« abschließt. Über das politische Berlin und über die Freiheit der Kunst spricht der Autor mit der Journalistin und Juristin Helene Bubrowski.

Happy Birthday, Jane Austen!

Happy Birthday, Jane Austen! Zum 250. Geburtstag schwärmen und plaudern Verena Roßbacher, Andrea Ott und Adriana Altaras. Es liest (as British as possible)

Chamissos Spuren

Chamissos Spuren Die Filmemacherin Ulrike Ottinger und die Preisträgerin des Chamisso-Preises 2025 Dana von Suffrin im Gespräch mit Selma Jahnke. »Ich bin nirgends

Ein langer Abend fürs Tagebuch

Lesung & Gespräch Ein langer Abend fürs Tagebuch Was verspricht das Tagebuch? Welche Geheimnisse verbirgt es, welche werden bei Veröffentlichung geborgen? Und wie

No Scribes

Die Autorinnen Paula Fürstenberg, Alisha Gamisch und Raphaëlle Red gründen eine Girlband: NO SCRIBES. In einer literarischen Show, inszeniert von Regisseurin Lena Brasch,

Schreiben gegen die Norm(en)? #5

Schreiben gegen die Norm(en)? #5 Mit Maxi Obexer, Jennifer de Negri, I.V. Nuss und Anna Maschik. Es moderieren Laura Untner und Andrea Schmidt.

Hiromi Itō »Garstiger Morgen«

Die Autorin im Gespräch mit Frank Witzel. Den deutschen Text liest Maren Eggert. Erzählung? Essay? Journal? Memoir? Gedicht? Gebet, Beichte, Beschwörung, Provokation oder

Sarajevo

Vernesa Berbo und Nenad Veličković im Gespräch mit Vivian Perkovic. Aus dem Bosnischen übersetzt Christoph Rolle, es liest David Ruland. Sarajevo vor dreißig

Gedichtbände des Jahres

Ausgewählt und vorgestellt von Birgit Kreipe Daniel Bayerstorfer und Nadja Küchenmeister in Lesung und Gespräch Die deutschsprachige Lyrik ist derzeit vermutlich so vielfältig

Leon Engler »Botanik des Wahnsinns«

Buchpremiere In Leon Englers Debütroman »Botanik des Wahnsinns« bleibt dem Erzähler wortwörtlich nur der Abfall der eigenen Familiengeschichte, als bei der Zwangsräumung der

Englis(c)h in Berlin

»Da kann man jetzt nur noch auf Englisch bestellen.« Ein Satz, der in Berlin vor einem Jahrzehnt erst immer häufiger wurde, dann wieder

Aperol & Revolte

Mit Michael Ebmeyer, Bruno Franceschini, Tilman Rammstedt, Florian Werner und »Fön« Der Sommer knallt rein, und Fön geht aufs Ganze: Neben einem duftenden

Der politische Thomas Mann

Der politische Thomas Mann Mit Kai Sina und Jens Bisky Begrüßung: Sandra Gerken, Bevollmächtigte des Landes Schleswig-Holstein beim Bund Moderation: Natascha Freundel, rbb