
»Berlins schönste Seiten« #64 Alharthi, Glanz, Moreno
»Berlins schönste Seiten« Folge 64 00:00 Begrüßung und Einstiegsfrage 05:00 Janika stellt Jokha Alharthi »Herrinnen des Mondes« vor 15:40 Sonja stellt Eloy Moreno
Besprochene Titel:
Jokha Alharthi »Herrinnen des Mondes«, übersetzt von Claudia Ott, Dörlemann 2025
Berit Glanz »Unter weitem Himmel«, Berlin Verlag 2025
Eloy Moreno »Unsichtbar«, übersetzt von Ilse Layer, Fischer Sauerländer 2024
Zwei Freundinnen, ein Traum: raus aus Moskau, rein ins Leben. Denn während im jungen neuen Jahrtausend der eine Teil der russischen Gesellschaft zwischen Luxusautos und Kaviar versinkt, muss sich der andere mittellos durchs Leben schummeln. Auch die beiden Studentinnen Karina und Tonya schlagen sich mit Charme und Überlebenskunst durch Putins Russland – zwischen kaputtem System und der Sehnsucht nach Freiheit, zwischen Prekariat und Party.
Anfang der 1960er: Wenige Jahre nachdem Theodor W. Adorno die Berufung Arnold Gehlens nach Heidelberg hintertrieben hatte, begannen sie einen Briefwechsel, trafen sich privat und zu Rundfunkgesprächen, die auch am Berliner Ensemble gehört wurden. Mit illustren Nebenfiguren wie Arendt, Augstein, Brecht, Benn und Wolfgang Harich schildert Thomas Wagner vor dem Hintergrund der deutschen Teilung und einer sich rasant modernisierenden Gesellschaft die Geschichte der Begegnung eines zurückgekehrten Exilanten mit einem Nazi-Karrieristen.
Mit Maryam Aras, Mati Shemoelof
Moderation Asal Dardan
Literarisches Schreiben bietet einen geschützten Raum für Menschen, deren Erfahrungen, Empfindungen und Sichtweisen im gesellschaftlichen Diskurs kaum Platz finden. Zugleich lädt das geschriebene Wort dazu ein, sich Zeit für einen Perspektivwechsel zu nehmen, der frei von Folgen bleiben kann. In einer Lesung mit anschließendem Gespräch präsentieren Autor:innen Texte und Gedichte, in denen das Schreiben für sie zu einem solchen Rückzugsort wurde.
In der Reihe der »Zum Werk« gibt Angela Krauß Auskunft über ihren literarischen Werdegang, von ihrem Debüt »Das Vergnügen«, erschienen vor 40 Jahren bei Aufbau in der DDR, bis zu ihrer letzten Prosaveröffentlichung aus dem Jahr 2024, »Das Weltgebäude muss errichtet werden. Man will ja irgendwo wohnen«.
„Diese Show muss lustig sein wie Fasching!“ Dieser Herausforderung stellten sich die grantige Miri, die zwei Moderatoren Daniela Strigl und Klaus Kastberger und die drei Gäste Dirk Stermann, Cordula Simon und David Bröderbauer. Ob das Ziel erreicht wurde? „Akzeptanz durch Penetranz!“
Kaum jemand kann so geschickt politische Diskurse als Liebeslieder tarnen wie Bernadette La Hengst. Sie veröffentlichte seit 1988 knapp 20 Alben. In den 1990ern wurde sie mit ihrer Band Die Braut haut ins Auge zur facettenreichsten Protagonistin der Hamburger Schule. Sie ist nicht nur eine großartige Songschreiberin und Musikerin, sondern auch Regisseurin, Chorleiterin, Radiomoderatorin und Autorin. Mit »Warum ich so laut singen kann« liegt nun erstmals eine umfangreiche und kommentierte Sammlung ihrer Songtexte vor.
DAS KRITIKABLE QUEERTETT ist Hamburgs Geheimtipp für Literaturliebhaber:innen und -kritiker:innen! Die Überschreibung des klassischen Fernsehformats geht schon in die sechste Runde: Live zur Prime Time treffen drei Kritiker:innen aufeinander, die jeweils ein Buch mitbringen: Egal ob frisch gedruckt oder schon über einige Jahre in Vergessenheit geraten, ob Gedichtband, Roman oder Sachbuch – hauptsache, der Text bietet Gesprächsstoff! Alle drei Werke werden vorab von allen Panelist:innen gelesen, um sie dann kontrovers diskutieren zu können.
Eva von Redeckers philosophisch-kritischer Blick auf die Wirklichkeit hat ihr eine riesige Fangemeinde eingebracht. Mit Moderator Stephan Muschick diskutiert sie darüber, welche Energien wir brauchen, um in Freiheit leben zu können – wobei auch hier zu klären wäre, was genau damit gemeint ist. Wir sind gespannt auf menschengemachte Antworten.
Durch ein faszinierendes Figurenensemble aus Patient:innen und medizinischem Personal wird von der Psychiatrie als Ort erzählt, an dem tiefe Verwundbarkeit das Menschsein an seine Grenzen führt. Als Ort, der insbesondere während der NS- und Nachkriegszeit zum Einfallstor für Gewalt geworden ist. Als Echokammer deutscher Geschichte. Medizinische Diagnosen sagen viel über die Gesellschaft aus, in der sie gestellt werden. Und so fragt Kutschke danach, ob nicht der psychische Ausnahmezustand eine angemessene Reaktion auf die Zumutungen der Gesellschaft ist.
Wie lustig ist der Ausnahmezustand und was macht er mit uns? Dieser Frage gingen ein Dokufilmer auf Abwegen, ein Nachwuchsautor mit graumeliertem Brusthaar und eine naturkundige Schriftstellerin mit Hang zu Verlusten und abgelegenen Inseln nach. Es moderierten Daniela Strigl und Klaus Kastberger, unterstützt von der grantigen Miri und Außenreporter Martin Brachvogel.
Bei den Kafkas herrscht fröhliche Stimmung. Die Mutter freut sich, dass ihr Sohn im Sanatorium an Gewicht zugelegt hat, der Vater liest mit Genuss dessen Inspektionsberichte aus der familieneigenen Asbestfabrik. Franz erfüllt derweil vorbildlich die Erwartungen seiner Eltern, doch seine Gedanken kreisen einzig um sein eigenes Schreiben. Und doch würde er lieber nicht daran denken, da er spürt, dass er darin noch mehr versagt als in seiner Rolle als Sohn. Die dringend benötigte Ablenkung bringen Besuche in Bordellen mit Max. Dieser möchte nun auch seine Cousine aus Berlin einladen, eine gewisse Felice. Eine erfrischend andere Perspektive auf Kafkas »Verwandlung«.
„Die Geschichte unserer Welt wurde immer wieder geändert. Dafür musste ich nicht in die Vergangenheit reisen. Alles was ich tun musste, war, die Geschichten zu ändern, die wir uns darüber erzählen“, postuliert Mithu Sanyal im Abspann – und das tut sie sprachgewaltig.
Eine fulminante Erzählung, in der mehr als die beiden Zeit- und Handlungsstränge miteinander verwoben sind – woke, witzig, wunderbar!
Faina landet in einer deutschen Kleinstadt und lernt in der Schule Philipp kennen, einen Jungen mit Wutausbrüchen, der Pflanzen lieber mag als Menschen, sich aber nach Freundschaft sehnt. Faina soll diese Lücke füllen, also bringt er ihr Deutsch bei, und wie man Weihnachten richtig feiert. Er macht sie zu seiner Faina.
Besprochene Titel:
Omar El Akkad »Eines Tages werden alle immer schon dagegen gewesen sein«, übersetzt von Nouria Behloul, Matthes & Seitz 2025
Miku Sophie Kühmel »Hannah«, Fischer Verlag 2025
Nell Zink »Sister Europe«, übersetzt von Tobias Schnettler, Rowohlt Buchverlag 2025
Eine Listicle-Texterin in der Content-Fabrik Smile Smile Inc. am Rand des stillgelegten Braunkohletagebaus Staublunge erlebt in wenigen Monaten die volle Wucht der Turbodigitalisierung. Ihre Kolleginnen werden dabei im Strudel von Algorithmen, Streamingdiensten und Onlinedating zermürbt. Hinzu kommt das ständige Start-up-Hopping und nimmersatte Social Media mit gehackten Accounts, wo virtuelle Doppelgängerinnen eine eigene Realität entwickeln, die alle für wahr halten.
Der Sommer knallt rein, und Fön geht aufs Ganze: Neben einem duftenden Potpourri alter und neuer Stücke hat die sehenswert in die Jahre gekommene »Literatur-Boygroup« ein Büchlein zum überfälligen Thema Revolte im Gepäck und wird von ihrem Lieblings-Stylisten Aperol Schmitz auf Krawall gebürstet gibt sich dem Anlass gemäß auf Krawall gebürstet.
Wovon träumen die Menschen im Kapitalismus, wovon die sich zunehmend gegen sie auflehnenden Maschinen? Mit scharfem Witz und literarischer Virtuosität erzählt Jonas Lüscher von einer Gegenwart, die gern mehr über ihre Zukunft wüsste.
«Arm, unglücklich, erschöpft? Dann mangelt es wohl am richtigen Mindset, am Willen, an ausreichend Disziplin, kurz: du bist selbst schuld.» So lautet das neoliberale Mantra unserer Zeit, lanciert von Politikern wie Ökonominnen, Influencern wie der eigenen Familie. Ausgeblendet werden dabei die gesellschaftlichen Bedingungen. Die Zuschreibung von Schuld an das Individuum ist ein grundlegender Mechanismus, um von gesellschaftlichen Missständen und Herrschaftsverhältnissen abzulenken. Jetzt legen 13 Autor:innen in persönlichen Essays Einspruch ein und ein Manifest kritischen Denkens vor.
In seinem Essay »Was gut ist und was böse. Thomas Mann als politischer Aktivist« zeigt Kai Sina, wie Thomas Mann ab Mitte der 20er Jahre zum leidenschaftlichen Kämpfer für die Demokratie und gegen den Nationalsozialismus wird. Der Lübecker Nobelpreisträger ist davon überzeugt, dass er mit seinen Worten Menschen zum Umdenken bringen kann. Er will sie mobilisieren. Warum der politische Thomas Mann jetzt – im Jahr seines 150. Geburtstags – neu in den Blick genommen werden sollte, wie viel praktischer Gestaltungswille und politischer Einfluss dem Autor eigen war, darüber sprechen Kai Sina und Jens Bisky.
Moderation: Katty Salié
Lernen Sie die acht nominierten Sachbücher und Autor:innen kennen und erfahren Sie mehr über das Sachbuchgenre und die Hintergründe des Preises.
»Videotime« heißt die Videothek, die der Ich-Erzähler in seiner Kindheit regelmäßig mit seinem Vater aufsucht, um dort Filme auszuleihen und sie zu Hause auf Leerkassetten zu überspielen. Jahrzehnte später kehrt der Erzähler in die Kleinstadt zurück. Die Eltern haben sich getrennt, die Orte seiner Kindheit sind verschwunden. Allein in den Filmen aus der Sammlung seines Vaters scheint die Möglichkeit auf, doch noch einen Zugang zur eigenen Vergangenheit zu finden.
Besprochene Titel:
Emmanuel Carrère »Ich lebe und ihr seid tot. Die Parallelwelten des Philip K. Dick«, übersetzt von Claudia Hamm, Matthes & Seitz 2025
Georg M. Oswald »In unseren Kreisen«, Piper 2023
Georgi Gospodinov »Der Gärtner und der Tod«, übersetzt von Alexander Sitzmann, Aufbau Verlag 2025
Sandra Richter arbeitet mit neuen Quellen, die mit dem Ankauf des großen Rilke-Archivs 2022 nach Marbach gelangt sind. Ihre Biographie macht deutlich, warum es sich heute im Jubiläumsjahr zu seinem 150. Geburtstag lohnt, Rilke wieder zu lesen: Er lebte in schwierigen Zeiten, und er verarbeitete sie mit einer Wucht, die vielleicht nur im Angesicht existenzieller Bedrohung glaubhaft wirkt. Wie Rilke sich heute einer neuen Generation von Lyriker:innen darstellt und welche Herausforderungen seine Biographie bereithält, darüber spricht die Literaturwissenschaftlerin und Direktorin des Deutschen Literaturarchivs Marbach, Sandra Richter, mit den Autor:innen Christian Filips und Rudi Burkhardt.
Durch das Porträt einer Gruppe von Männern, die mit Kryptowährungen reich geworden sind, erzählt Juan S. Guse von einem Phänomen, das weit über individuelle Erfolgsgeschichten hinausweist. Es geht um den Traum vom schnellen Geld in einer Welt der Krisen, um sozialen Aufstieg ohne Herkunft, um Männlichkeit, Risiko und die Frage, was mit Freundschaften und Lebensentwürfen geschieht, wenn aus digitalen Zahlen reale Millionen werden.
Was darf Kunst? Fast alles – antwortet jedenfalls das Grundgesetz in Artikel 5 Absatz 3: »Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei«. Das musste jüngst ein Berliner Galeristenehepaar erfahren, das gegen Christoph Peters neuesten Roman »Innerstädtischer Tod« geklagt hatte, mit dem er seine an Wolfgang Koeppen angelehnte »Trilogie des gegenwärtigen Scheiterns« abschließt. Über das politische Berlin und über die Freiheit der Kunst spricht der Autor mit der Journalistin und Juristin Helene Bubrowski.
In Lesungen und Gesprächen versuchen wir, mehr über das Erben, Vererben und Enterben innerhalb und außerhalb der Familie zu erfahren, über Tradition und Restitution, Nachlässe und Geheimnisse, Geld und Gene.
In Lesungen und Gesprächen versuchen wir, mehr über das Erben, Vererben und Enterben innerhalb und außerhalb der Familie zu erfahren, über Tradition und Restitution, Nachlässe und Geheimnisse, Geld und Gene.
Nikolai Gogol beschreibt eine Aufstiegsgeschichte, die ihre Aktualisierung nicht zuletzt durch Krypto-Coins, Elon Musks DOGE und eine nihilistische Politik erfährt, die droht ins Nationalistische abzugleiten und der möglicherweise nur noch satirisch beizukommen ist. Der Schriftsteller Franz Friedrich (»Die Passagierin«, »Die Meisen von Uusimaa singen nicht mehr«) und der Autor und Podcaster Wolfgang M. Schmitt (»Die Filmanalyse«, »Die Neuen Zwanziger«) sprechen über Gogols literarisches Meisterwerk und dessen Aktualität.
»Let’s change the picture« fordert eine Kampagne, die Frauen ab Mitte 40 sichtbarer in Film und Fernsehen machen will, »Ohne uns würdet ihr alt aussehen« heißt es in einer Kampagne des Onlinemagazins Palais F*luxx, das gegen Altersdiskriminierung von Frauen im Beruf vorgeht. Und wir? Wir präsentieren eine neue Ausgabe unserer erfolgreichen Reihe »Eine Frau wird älter«, in der wir seit über fünf Jahren das Altern der Frau in der Literatur untersuchen.
Der Krieg in der Ukraine zwingt nicht nur Menschen auf die Flucht, sondern auch Bilder: Das Museum für Westliche und Östliche Kunst in Odesa ist mit einem Teil seiner Bilder in Berlin im Exil und zeigt in der Ausstellung »Von Odesa nach Berlin: Europäische Malerei des 16. bis 19. Jahrhunderts« einige seiner Werke in der Gemäldegalerie Berlin. Diese Bilder haben die Autorinnen Volha Hapeyeva, Eva Menasse und Nadiia Telenchuk gesehen und sich dazu mit neuen lyrischen und prosaischen Texten in Beziehung gesetzt.
Der Begriff »Faschismus« ist zurück im politischen Diskurs – als Analyseinstrument und Warnsignal. Mario Candeias (»Monster verstehen«) spricht von einer gegenwärtigen »Faschisierung« der Politik. Doch wie lässt sich Faschismus theoretisch fassen? Was unterscheidet aktuelle Entwicklungen von historischen Vorläufern – und was bleibt gleich?
Martin Muser, der durch seine dreiteilige Kinderbuchreihe »Kannawoniwasein« bekannt wurde, legte mit »Weil.« sein Jugendbuchdebüt vor. Christine Knödler, Journalistin, Autorin und Podcasterin spricht mit dem Autor über das dicht erzählte Kammerspiel, über Gewalt unter Jugendlichen und ob es einen Ausweg aus dem Bösen gibt.
Familie – ein, für viele bekanntes, Alltagsdrama – wird fast täglich und überall aufgeführt. An diesem Abend wollen Schriftsteller:innen und Journalist:innen aus Ost- und Westdeutschland darüber sprechen, wie sie als Generation der 90er Jahre Familie erlebt haben. Gibt es dabei einen Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland? Welche Rolle spielt die deutsche Teilung bei dieser Frage? Was denken wir heute über diesen Begriff und was bedeutet es über die eigene Familie zu schreiben?
Florentine Anders verbindet Berlin-Geschichte mit der ihrer Familie, den Henselmanns. Mit dem Namen des Nachkriegs-Chefarchitekten Ost-Berlins Hermann Henselmann sind viele Gebäude Ost-Berlins und anderer Städte der DDR verbunden, vor allem die Stalin-, später Karl-Marx-Allee, die dem Roman seinen Titel gegeben hat und in der die Familie auch wohnte.
Mit »Zeit für Gaza« startet das Literaturhaus Berlin eine lose Reihe von Veranstaltungen, die sich der komplexen, oft unsichtbaren Realität Gazas widmet und dabei die Literatur als Werkzeug der Erinnerung, des Widerstands und der Selbstbestimmung in den Vordergrund rücken möchte. Die Literaturwissenschaftlerin Heba Tebakhi gibt in dieser Auftaktveranstaltung eine Einführung in die palästinensische Literatur, deren Themen der Vergangenheit den Themen der Gegenwart in erschreckender Hinsicht verwandt sind.

»Berlins schönste Seiten« Folge 64 00:00 Begrüßung und Einstiegsfrage 05:00 Janika stellt Jokha Alharthi »Herrinnen des Mondes« vor 15:40 Sonja stellt Eloy Moreno

Moderation: Chris Möller Zwei Freundinnen, ein Traum: raus aus Moskau, rein ins Leben. Denn während im jungen neuen Jahrtausend der eine Teil der

Moderation: Sebastian Friedrich Anfang der 1960er: Wenige Jahre nachdem Theodor W. Adorno die Berufung Arnold Gehlens nach Heidelberg hintertrieben hatte, begannen sie einen

Mit Maryam Aras, Mati Shemoelof Moderation Asal Dardan Literarisches Schreiben bietet einen geschützten Raum für Menschen, deren Erfahrungen, Empfindungen und Sichtweisen im gesellschaftlichen

Im Gespräch mit Jörg Magenau Schriftsteller schreiben Bücher. Doch irgendwann blicken sie auf ein Werk zurück. Das Werk aber ist mehr als bloß

Gäste: Dirk Stermann, Cordula Simon, David Bröderbauer Hosts: Klaus Kastberger, Daniela Strigl Assistentin: Die Miri (Miriam Schmid) Außenreporter: Martin Brachvogel Roboter: David Valentek

Backing Vocals Nick Nuttall Moderation Jenni Zylka Kaum jemand kann so geschickt politische Diskurse als Liebeslieder tarnen wie Bernadette La Hengst. Sie veröffentlichte

Das Kritikable Queertett Ausgabe 6 Mit Aleksandra Szczodrowski, Kumi More, Judith Vogt Moderation: Fatima Khan DAS KRITIKABLE QUEERTETT ist Hamburgs Geheimtipp für Literaturliebhaber:innen

Moderation: Stephan Muschick Eva von Redeckers philosophisch-kritischer Blick auf die Wirklichkeit hat ihr eine riesige Fangemeinde eingebracht. Ob sie über Geschlechter- oder Eigentumsverhältnisse,

Moderation: Miriam Zeh Durch ein faszinierendes Figurenensemble aus Patient:innen und medizinischem Personal wird von der Psychiatrie als Ort erzählt, an dem tiefe Verwundbarkeit

Gäste: Tomer Gardi, Judith Schalansky, Michael Reisecker Hosts: Klaus Kastberger, Daniela Strigl Assistentin: Die Miri (Miriam Schmid) Außenreporter: Martin Brachvogel Roboter: David Valentek

Zuzana Říhová »Das Geheimnis der Verwandlung« Im Gespräch mit Kathrin Janka Moderation Christoph Baer, Musik Thilo Mutter Bei den Kafkas herrscht fröhliche Stimmung.

Moderation: Fatima Khan Die deutsch-indische Drehbuchautorin Durga reist zu einem diversen Writer’s Room nach London, um an einer entrassifizierten-dekolonialisierten Agatha-Christie-Serie mitzuarbeiten. Während das

Moderation Dmitrij Kapitelman Faina landet in einer deutschen Kleinstadt und lernt in der Schule Philipp kennen, einen Jungen mit Wutausbrüchen, der Pflanzen lieber

»Berlins schönste Seiten« Folge 63 In Folge 63 ihres Podcasts sprechen Janika Gelinek, Sonja Longolius und Felix Müller, der Chef des Kulturressorts der

Moderation: Nada Assaad Eine Listicle-Texterin in der Content-Fabrik Smile Smile Inc. am Rand des stillgelegten Braunkohletagebaus Staublunge erlebt in wenigen Monaten die volle

Mit Michael Ebmeyer, Bruno Franceschini, Tilman Rammstedt, Florian Werner und »Fön« Der Sommer knallt rein, und Fön geht aufs Ganze: Neben einem duftenden

Im Gespräch mit Joseph Vogl In seinem neuen Roman »Verzauberte Vorbestimmung« zeichnet Jonas Lüscher ein kaleidoskopisches Bild vom Verhältnis zwischen Mensch und Maschine.

«Arm, unglücklich, erschöpft? Dann mangelt es wohl am richtigen Mindset, am Willen, an ausreichend Disziplin, kurz: du bist selbst schuld.» So lautet das

Der politische Thomas Mann Mit Kai Sina und Jens Bisky Begrüßung: Sandra Gerken, Bevollmächtigte des Landes Schleswig-Holstein beim Bund Moderation: Natascha Freundel, rbb

Am 17. Juni wurde der Deutsche Sachbuchpreis 2025 in der Elbphilharmonie in Hamburg verliehen. Zum Sachbuch des Jahres kürte die Jury »Die Frau

Moderation Marie Kaiser »Videotime« heißt die Videothek, die der Ich-Erzähler in seiner Kindheit regelmäßig mit seinem Vater aufsucht, um dort Filme auszuleihen und

»Berlins schönste Seiten« Folge 62 In Folge 62 ihres Podcasts sprechen Janika Gelinek, Sonja Longolius und Felix Müller, der Chef des Kulturressorts der

Sandra Richter »Rainer Maria Rilke oder Das offene Leben« Im Gespräch mit Christian Filips und Rudi Burkhardt Offen sein und schreiben, das waren

Moderation Daniel Stähr Durch das Porträt einer Gruppe von Männern, die mit Kryptowährungen reich geworden sind, erzählt Juan S. Guse von einem Phänomen, das

Christoph Peters im Gespräch mit Helene Bubrowski über seinen Roman »Innerstädtischer Tod« Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Verein der Freunde und Förderer des

Mit Lukas Bärfuss, Marlen Hobrack, Kenah Cusanit, Katja Petrowskaja, Georg M. Oswald, Lin Hierse, Khuê Phạm und einer Performance von Emilia Schlosser Das

Mit Lukas Bärfuss, Marlen Hobrack, Kenah Cusanit, Katja Petrowskaja, Georg M. Oswald, Lin Hierse, Khuê Phạm und einer Performance von Emilia Schlosser Das

Wolfgang M. Schmitt im Gespräch mit Franz Friedrich über »Die toten Seelen« von Nikolai Gogol Der russische Schriftsteller Nikolai Gogol ist ein Meister des

Reihe: Eine Frau wird älter: »Die vorletzte Frau« und »Hey, guten Morgen, wie geht es dir?« Katja Oskamp und Martina Hefter im Gespräch

»Bilder aus Odesa: Über Kunst schreiben in Zeiten des Krieges« Mit Volha Hapeyeva, Eva Menasse und Nadiia Telenchuk. Es moderiert Asmus Trautsch Der

Mit Magdalena Berger, Mario Candeias und Mathias Wörsching Moderation Ebru Taşdemir Der Begriff »Faschismus« ist zurück im politischen Diskurs – als Analyseinstrument und Warnsignal. Mario Candeias (»Monster
Martin Muser: »Weil.« Martin Muser, der durch seine dreiteilige Kinderbuchreihe »Kannawoniwasein« bekannt wurde, legte Anfang des Jahres mit »Weil.« sein Jugendbuchdebüt vor (Carlsen

Miku Sophie Kühmel und Ruth Fuentes im Gespräch mit Aron Boks Familie – ein, für viele bekanntes, Alltagsdrama – wird fast täglich und

Im Gespräch mit Annett Gröschner Florentine Anders verbindet Berlin-Geschichte mit der ihrer Familie, den Henselmanns. Mit dem Namen des Nachkriegs-Chefarchitekten Ost-Berlins Hermann Henselmann sind

Lesung & Gespräch Zeit für Gaza Heba Tebakhi spricht über palästinensische Literatur. Veronika Bachfischer liest. Haya Freij schickt eine Videobotschaft aus Gaza. Und