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Welche Aufgaben übernehmen die öffentlichen Bibliotheken als Orte der literarischen Bildung und Literaturförderung? Wie kann Berlin die Bibliotheken in ihrer Rolle als Orte für Literaturveranstaltungen stärken? Welche Kooperationen mit Literaturhäusern und Literaturveranstalter·innen aus der freien Szene sind denkbar, um Berliner·innen jeden Alters ein dezentrales Literaturprogramm anzubieten?

Lea Streisand und Sabine Rennefanz haben Kinder gekriegt und sind damit hart auf dem Boden der Tatsachen aufgeschlagen. Vor allem als plötzlich eine Pandemie um die Ecke kam, zeigte sich, dass Kinder in Deutschland wenig zählen. Sie galten als eklige kleine Krankheitserreger, die an die Verursacher:innen, vor allem Mütter, zurückdelegiert wurden.

Junge Literatur als Homestory: Wir besuchen Elina Penner in Ostwestfalen und besprechen »Nachtbeeren« (Aufbau Verlag).

In dieser Folge sprechen Janika Gelinek, Sonja Longolius und Felix Müller, der Chef des Kulturressorts der Berliner Morgenpost, über Bret Easton Ellis »The Shards«

Gün Tank erzählt in ihrem Romandebüt »Die Optimistinnen« (S. Fischer) von starken Müttern und Großmüttern, die die BRD verändert haben. Mit der Frauen- und Geschlechterforscherin Sabine Hark und dem Literaturredakteur Jörg Plath spricht sie über eine wenig bekannte Seite der bundesdeutschen Geschichte.

Mit »Necropolis« liefern Louis van der Waal und Mauro Pawlowski eine künstlerische Antwort auf »Bedreigde stad« aus dem Gedichtband »Besetzte Stadt« von Paul van Ostaijen.

Die Leipziger Kinderbuchautorin und Illustratorin Gerda Raidt nimmt euch mit auf die Reise des Illustrierens. Anhand ihres Buches »Müll« könnt ihr einen Einblick in die Welt der Illustration bekommen. Darüber hinaus zeigt sie euch ihre Zeichnungen für ihr Buchprojekt zum Thema Klima.

Junge Literatur als Homestory: Reich und Rockstar und ein schönes Leben? Wir klingeln bei Timon Karl Kaleyta und »Die Geschichte eines einfachen Mannes« (Piper).

Im Sommer 1948 begannen auf Herrenchiemsee die Arbeiten am Grundgesetz. Im Mai 1949 wurde dann ein Verfassungstext verabschiedet, der noch heute unser Grundgesetz bildet. 75 Jahre später möchte eine neue Reihe im Literaturhaus Berlin an dieses Ringen um unsere Verfassung erinnern.

Einen Abend lang widmen wir uns dem literarischen Leben Berlins und seinen Stimmen jenseits der großen Märkte und Messen. Literarische Texte dieser Stadt von einst und jetzt werden von Autor:innen, Schauspieler:innen, Songpoet:innen, Slammers, Performer:innen und Musiker:innen präsentiert.

Mit Paula Beer, Ebow, Alice Hasters, Behzad Karim Khani, Shelly Kupferberg, Enis Maci, Svenja Leiber, Pascal Richmann und Senthuran Varatharajah. Zum 90. Jahrestag lasen 9 herausragende Künstler:innen Texte von Erich Kästner bis Kurt Tucholsky und erinnern damit an Schriftsteller:innen, deren Werke 1933 verbrannt wurden.

Exactly one year after we kicked off the Paul van Ostaijen year with Boem Paukeslag!, we sound the retreat of the festivities in Antwerp with an equally swinging closing show. Hall AthenA, in the Athenaeum where foolish Polleke himself went to school, is being transformed into a Music Hall for the occasion: with live music, poetry and performances by Dutch- and German-speaking artists.

Ken Yamamoto nimmt Dich mit auf die Berliner Sonnenallee in seinem Kiez Neukölln und gibt einen Miniworkshop in Poetry Slam.

In der ersten Podcastfolge im neuen Jahr unterhalten sich Janika Gelinek, Sonja Longolius und Felix Müller, der Chef des Kulturressorts der Berliner Morgenpost, über den Roman »Trottel« von Jan Faktor, der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2022 stand.

Florence, geboren in Hamburg als Kind nigerianischer Eltern, wächst bei einer Pflegemutter in Buxtehude auf. Mit neun Jahren nehmen die Eltern sie mit nach Lagos, in ein Land, dessen Sprache und Kultur ihr fremd ist, zu einer Familie, die sie nicht kennt. Sie schafft es mit Hilfe einer Lehrerin zurück nach Deutschland und geht dort ihren Weg.

10 artistic videos with German subtitling

Lesung aus dem Wohnzimmer der Familie Van Ostaijen, mit Matthijs de Ridder und Anna Eble als Guides.

Das alteingesessene Literatur-Fernsehformat »Das literarische Quartett« sorgte immer wieder für Missbilligung, nicht nur im Feuilleton. Seit einigen Jahren wird vermehrt darauf hingewiesen, nur ein Teil der Literaturproduktion, die in diesem Land stattfindet, werde hier verhandelt; und zwar aus einer homogenen Kritiker:innen-Perspektive.Das Kritikable Queertett möchte diesem Ungleichgewicht etwas entgegensetzen.

Kinder- und Jugendbuchautorin Corinna Antelmann stellt ihr Kinderbuch »Urlaub ahoi« vor und geht mit euch auf Reisen. Das Buch ist 2020 im Tyrolia Verlag erschienen und für jüngere Kinder geeignet. Die Fragen, mit denen sie sich im Video beschäftigt, empfehlen wir für Kinder ab 10 Jahren.

Die Schriftstellerin und Übersetzerin Natalka Sniadanko (Lwiw/Marbach) und die Theaterautorin Anastasiia Kosodii (Kiew/Berlin) lesen aus ihren neuesten Werken und sprechen darüber mit den Autorinnen Tanja Dückers und Maxi Obexer.

In Folge 22 sprechen Janika Gelinek, Sonja Longolius und Felix Müller über:
Moritz Baßler »Populärer Realismus. Vom International Style gegenwärtigen Erzählens«, C.H. Beck 2022
Lina Meruane »Heimkehr ins Unbekannte. Unterwegs nach Palästina«, Berenberg 2020
Georg M. Oswald (Hrsg.) »Das Grundgesetz. Ein literarischer Kommentar«, C.H. Beck 2022

Im Gespräch mit Autor und Berliner Lesebühnengröße Paul Bokowski geht es um die eigentümliche Intimität zufälliger Schicksals- und Zwangsgemeinschaften, das Schreiben in sozialen wie asozialen Medien und den Wedding als Bühne und Gegenstand seines literarischen Schaffens.

Moderation: Georgia Lummert (ZfL)

In »Die Tigerin«, Walter Serners einzigem Roman (1925), schließen Henri Rilcer und Bichette Thaller einen Pakt: Um der Leere zu entkommen, beschließen sie, sich zu lieben – jedoch, ohne sich dabei etwas vorzumachen. Liebe ist bei ihnen gemacht und soll ein Konstrukt ohne störende Gefühlsausbrüche sein. In diesem Jahr wurden Texte gesucht, die mit einem ähnlich kritischen und satirischen Blick den Spielarten der Liebe unserer Gegenwart beizukommen versuchen und einen literarischen Blick auf Partnerschaftsmodelle unserer Zeit in all ihrer Vielfältigkeit werfen.

In ihrem Video zeigt die Bestseller-Autorin Cornelia Funke die verschiedenen Orte in ihrem kalifornischen Zuhause, an denen sie schreibt und illustriert sowie jungen Künstler:innen aus aller Welt die Möglichkeit gibt zu arbeiten.

Diese erste globale Prosasammlung weiblichen Schreibens um und nach 1900 zeigt: Die literarische Moderne war ganz wesentlich weiblich! Nicht nur in Europa, überall auf der Welt veränderte sich das künstlerische Selbstverständnis von Frauen von Grund auf. Sie eroberten sich kreative Freiräume, machten weibliches Denken und Fühlen literaturfähig, vor allem aber schufen sie große Erzählkunst und behaupteten sich so auf dem Feld der Hochliteratur, die bis dahin als exklusive Männerdomäne galt.

Diesmal sprechen Janika Gelinek, Sonja Longolius und Felix Müller über:
Mariana Leky »Kummer aller Art«, Dumont 2022
Lina Atfah »Grabtuch aus Schmetterlingen« Gedichte, Pendragon 2022
Dorota Masłowska »Bowie in Warschau«, Rowohlt Berlin 2022

Im Gespräch mit der Berliner Autorin Lea Streisand geht es um gute Geschichten und schlechte Kabarettisten, das Aufwachsen in Ost-Berlin, starke Ich-Erzählerinnen und Kinder, die ihre Eltern schützen.

Moderation: Dirk Naguschewski (ZfL)

Längst ist die österreichische Kaiserin Sisi zu einem Mythos geworden. Viele Legenden ranken sich um ihr Leben. Was fasziniert noch immer so sehr an der österreichischen Kaiserin, dass gerade Filme, Sachbücher und ein neuer Roman über sie erscheinen? Letzterer ist von Karen Duve und heißt schlicht »Sisi«.

Der Krieg politisiert, er reißt das private Lebensglück ins Politische und Gesellschaftliche. Der Krieg schockiert auch, er zerreißt die Decke der Zivilisation, konfrontiert uns mit Archaischem. Gegen die Gewalt scheint das Wort machtlos. Indes wird die Gewalt selten durch Gewalt beendet, sondern durch das Wort. Auch die Kunst des Wortes, die Literatur, verhält sich zum Krieg.

Unter dem Titel »Berlins schönste Seiten« sprechen Janika Gelinek und Sonja Longolius, die das Literaturhaus Berlin leiten, mit Felix Müller, dem Kulturchef der Berliner Morgenpost, über das Lesen und Texte, die sie bewegen.

Das Zuhause ist die Beschreibung eines Raumes, im physischen wie im geistigen Sinne. Stellt sich die Frage, wie und mit wem man diesen Raum teilt. Mit Familie, mit Gleichgesinnten, mit niemandem? Wie leben und ertragen wir Berührung, Zugriff und Abgrenzung? Um die unterschiedlichen Nutzungen dieses Ortes zu organisieren und das eigene Leben selbstbestimmt führen zu können, entstehen Räume in Räumen – Zimmer, Schachteln oder auch Zeiträume.

In ihrer Performance erforschen und beleuchten der syrische Dichter Ahmad Katlesh und die deutsche Dichterin und Performerin Ulrike Almut Sandig, die im Projekt Weiter Schreiben ein Tandem bilden, die Körperlichkeit von Poesie und verwischen die Grenzen zwischen Stimme und Bewegung. Ein arabisch-deutscher Poesiedialog mit elektronischen Sounds. Und Bassel Fatlou tanzt Tango dazu!

In Folge 4 sprechen wir über ein Casting-Format aus den USA, haben den Autor Paul Bokowski und die Spoken-Word-Poetin Tanasgol Sabbagh zu Gast. Und wir haben uns mit Volker Weidermann, Florian Illies und Mithu Sanyal getroffen, die uns verraten, welche „Bücher meines Lebens“ sie besonders bewegen, erschüttern, zweifeln lassen.

Mit »Der Naturbursche« legt Josefine Rieks einen gnadenlosen Roman vor: Mit feinem Spott seziert sie ihre schriftstellerische Vorgängergeneration, fühlt sich ihr verpflichtet und kann ihr doch nicht mehr ganz vertrauen – ein poetologisches Spiel, das auf überraschende Weise die Frage nach der richtigen Literatur zwischen popliterarischem Erbe und Autofiktion stellt.

Die Eröffnungsrede der Buch Wien 2022 mit Festredner Herfried Münkler

Eine Kritikerin und ein Kritiker laden einen prominenten Gast ins Literaturforum ein, um über neu erschienene Romane und Erzählungen zu diskutieren und ihn über seine Lese-Erlebnisse zu befragen. Dieses Mal mit dabei ist die Film- und Literaturkritikerin Cornelia Geißler.

»Nachtbeeren« – Elina Penner

Besuch bei Buch: »Nachtbeeren« mit Elina Penner Junge Literatur als Homestory: Wir besuchen Elina Penner in Ostwestfalen und besprechen »Nachtbeeren« (Aufbau Verlag). Darum

»Berlins schönste Seiten« Folge 24

»Berlins schönste Seiten« Folge 24 Heute sprechen Janika Gelinek, Sonja Longolius und Felix Müller, der Chef des Kulturressorts der Berliner Morgenpost, über Bret

»Wilde Streiks und Minirock«

Reihe Literatur und Wissenschaft Gün Tank und Sabine Hark im Gespräch mit Jörg Plath Die 22-jährige Nour ist eine von vielen Gastarbeiterinnen, denen

Necropolis

Necropolis Mit »Necropolis« liefern Louis van der Waal und Mauro Pawlowski eine künstlerische Antwort auf »Bedreigde stad« aus dem Gedichtband »Besetzte Stadt« von

Das Kritikable Queertett

Das Kritikable Queertett Das alteingesessene Literatur-Fernsehformat »Das literarische Quartett« sorgte immer wieder für Missbilligung, nicht nur im Feuilleton. Seit einigen Jahren wird vermehrt

»Reise, Flucht, Exil«

»Reise, Flucht, Exil«. Mit Anastasiia Kosodii, Natalka Sniadanko, Tanja Dückers und Maxi Obexer Die Schriftstellerin und Übersetzerin Natalka Sniadanko (Lwiw/Marbach) und die Theaterautorin Anastasiia Kosodii (Kiew/Berlin) lesen

Felix Müller bei der Besprechung des Buches "Populärer Realismus" von Moritz Baßler, Podcast #22

»Berlins schönste Seiten« Folge 22

»Berlins schönste Seiten« Folge 22 Janika Gelinek, Sonja Longolius und Felix Müller, der Chef des Kulturressorts der Berliner Morgenpost, unterhalten sich in Folge

Sonja Longolius bei der Besprechung des Romans "Kummer aller Art" von Mariana Leky, Podcast #21

»Berlins schönste Seiten« Folge 21

»Berlins schönste Seiten« Folge 21 Diesmal sprechen Janika Gelinek, Sonja Longolius und Felix Müller, der Chef des Kulturressorts der Berliner Morgenpost, über die

»Literatur und Krieg«

Reihe: Richtige Literatur im Falschen – »Literatur und Krieg« Mit Marko Dinić, Ulrike Draesner, Raul Zelik und Olga Grjasnowa (zugeschaltet) Inputvortrag Ingar Solty

»Berlins schönste Seiten« Folge 20

»Berlins schönste Seiten« Folge 20 Janika Gelinek und Sonja Longolius, Leiterinnen des Literaturhaus Berlin, und Felix Müller, Chef des Kulturressorts der Berliner Morgenpost,

Josefine Rieks »Der Naturbursche«

Josefine Rieks »Der Naturbursche« Moderation Thomas Lindemann Deutschland im Herbst 2001, zwischen Big Brother und Harald Schmidt Show. Andreas Martin von Hohenstein, angesagter Popliterat der