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Der syrische Orientalist und Kulturhistoriker Dr. Azad Hamoto und der Lektoratsleiter der Internationalen Jugendbibliothek Jochen Weber besprechen den arabischsprachigen Kinder- und Jugendbuchmarkt.

Die Literatur der außereuropäischen Länder und Sprachen zu verstehen, und damit gesellschaftliche Themen und Entwicklungen in weiten Teilen der Welt, ist ohne Übersetzungen nicht möglich.

Björn Stephans Debüt ist die wunderbare Geschichte um drei sehr ungewöhnliche junge Menschen: Sascha, ein Wörtersammler, sein bester Freund Sonny, Elton-John-Fan und Musiker, und Juri, ein Mädchen, das alles über die Sterne weiß, aber nichts von sich selbst preisgibt.

Adina, aus einem tschechischen Gebirgsdorf stammend, kommt über Umwege nach Berlin. Dort wird sie Opfer eines sexuellen Übergriffs – doch niemand scheint ihr zu glauben.

Am Ende diesen – sagen wir einfach mal: schwierigen – Jahres brauchen wir Trost. Und wo sollte man den finden, wenn nicht in der Literatur? Hanna Engelmeier hat in ihrem Essayband »Trost. Vier Übungen« (Matthes & Seitz, 2021) vorgemacht, wie es geht, nun treten wir auf der Bühne des Li-Be den Praxistest an.

Dr. Joachim Umlauf, Leiter des Goethe-Instituts Bukarest, spricht mit Dana von Suffrin über ihre literarische Tätigkeit und ihr Verhältnis zu Rumänien, da ihr Roman »Otto« sich in Teilen in Siebenbürgen abspielt.

Mag die Fantasy in mittelalterlichen Anderswelten und die Science-Fiction in zukünftigen Galaxien spielen, so transportieren sie doch immer auch Imaginationen und Projektionen, die ihren Hintergrund in gegenwärtigen politisch-gesellschaftlichen Gegebenheiten haben.

Marion Kraft und Katharina Oguntoye sprechen über Schwarze deutsche Geschichte und Literatur.

Was haben ein indisches Mädchen aus Kalkutta, ein mutiger Verleger, eine greise Heimbewohnerin in St. Petersburg und Maxim Gorki miteinander zu tun? Im neuen Roman von Shumona Sinha finden sie auf faszinierende Weise zusammen.

Projektleiterin Stefanie Ericke-Keidtel nimmt in ihrer kurzen filmischen Hausführung die kleinen Literaturhausgäste mit auf die spannende Reise durch die wechselhafte Geschichte der Fasanenstraße 23

Die Projektvorstellungen der Preisträger:innen des Berliner Arbeitsstipendiums für Autorinnen und Autoren werden begleitet von einer Diskussion über Berlin als Schaffensort von Literatur.

Der Begriff „Systemrelevanz“ erlangte während der Pandemie eine ungewöhnliche Popularität und wurde wiederholt auch auf das Feld der Kultur bezogen. Doch was meint Relevanz und welcher System-Begriff liegt hier zugrunde?

Erst 2019 tauchten über 100 Zeichnungen von Franz Kafka auf, die jahrzehntelang in einem Zürcher Banksafe unter Verschluss gehalten wurden: eine Sensation. Denn bislang kannte man nur wenige Zeichnungen des weltberühmten Schriftstellers.

„Der Tarantino des Theaters, ich! / Der weibliche Quentin, die inglorious Poetin! / die Nagellack-Faust!“ So stellt sich die Autorin Sivan Ben Yishai in ihrem jüngsten Stück »Like Lovers Do (Memoiren der Medusa)« vor.

Vom Rom der 70er Jahre bis ins Köln der Gegenwart: die Geschichte einer Freundschaft, in die sich politische Umbrüche unverkennbar eingeschrieben haben.

In Kazimira erzählt Svenja Leiber vom größten Bernsteinabbau der Geschichte. Im Aufstieg und Verfall der »Annagrube« und in ihrem Nachwirken im heutigen Russland spiegeln sich drängende Fragen: Woher rühren Hass und Gewalt? Was geschieht, wenn Leben für unwert erklärt wird?

Im Gespräch mit Andreas Platthaus sortiert Dietmar Dath seine bisher gut 40 erschienenen Bücher (Romane, Essayistik, Sachbuch) zu einzelnen Werkkomplexen.

Leif Randt erzählt eine Lovestory aus den späten Zehnerjahren. Von Tanja und Jerome, Frankfurt und Berlin, von Wirklichkeit und Badminton, von idealen Erlebnissen und den Problemen der anderen.

Anlässlich des 50. Todestages der Bibliotheksgründerin Jella Lepman erschien im Münchner Antje Kunstmann Verlag eine Neuausgabe ihrer Biografie »Die Kinderbuchbrücke«.

Das LiteraTür-Projekt hat die Zielsetzung, eine neue Tür zwischen der deutschen und türkischen Literatur zu öffnen. Diese Tür, die zwischen diesen zwei Sprachen geöffnet werden soll, lädt Leser:innen, Verleger:innen und alle, die sich für Literatur interessieren, dazu ein, Autorinnen und Autoren, deren Bücher noch nicht in die jeweils andere Sprache übersetzt wurden, und ihre Texte unter unterschiedlichen thematischen Schwerpunkte kennen zu lernen.

Das LiteraTür-Projekt hat die Zielsetzung, eine neue Tür zwischen der deutschen und türkischen Literatur zu öffnen. Diese Tür, die zwischen diesen zwei Sprachen geöffnet werden soll, lädt Leser:innen, Verleger:innen und alle, die sich für Literatur interessieren, dazu ein, Autorinnen und Autoren, deren Bücher noch nicht in die jeweils andere Sprache übersetzt wurden, und ihre Texte unter unterschiedlichen thematischen Schwerpunkte kennen zu lernen.

Die Schriftstellerin Daniela Krien spricht mit Dr. Joachim Umlauf, Leiter des Goethe-Instituts Bukarest, über ihren Werdegang, ihre literarischen Themen und ihr letztes Buch »Die Liebe im Ernstfall«, das kürzlich ins Rumänische übersetzt wurde.

Eigenverantwortung und kollektive Amnesie: die deutsch-französische Journalistin Géraldine Schwarz hat über drei Generationen hinweg eine faszinierende Untersuchung und Vergangenheitsaufarbeitung geleistet und soziologische und psychologische Mechanismen erkundet, die eine ganze Gesellschaft in Apathie versetzen können.

Buchpräsentation mit Judith Schalansky und Zsófia Bán anlässlich der Übersetzungen ihrer Werke ins Ungarische bzw. Deutsche.

Ist die Kunstfreiheit in Gefahr? Was passiert mit der Sprache, wenn Texte und Autor:innen „gecancelt“ werden, weil sie bestimmte Wörter gebrauchen oder sich gesellschaftliche Gruppen davon getroffen fühlen? Wo hört Freiheit auf, wo fängt Diskriminierung an?

Julia Friedrichs und Franziska Schutzbach kämpfen gegen ein ausbeuterisches System – das Frauen oft noch härter trifft – und für eine Gesellschaft, in der die Arbeit, die wir in Alltag und Beruf leisten, entlohnt und wertgeschätzt wird.

Was dürfen wir sagen und was nicht? Kaum eine Frage wurde in der Öffentlichkeit und den Medien im vergangenen Jahr mehr diskutiert. Wo liegt die Grenze zwischen dem berechtigten Anliegen von Minderheiten nach Anerkennung und einer so genannten Identitätspolitik?

Falschinformationen und Verschwörungstheorien – Mai Thi Nguyen-Kim fragt, wie gehen wir damit um, wenn sie die Wahrheit unkenntlich machen?

Frauen in der Literatur – nicht mehr zu übersehen! Schreibende Frauen wurden oft belächelt, ignoriert oder von der Literaturgeschichte vergessen. Mittlerweile gibt so spannende Frauen wie nie zuvor in der Literaturszene. Trotzdem muss sich noch vieles ändern.

Wie gestaltet sich das Gendern in der Medien- und Verlagspraxis und wie können wir auf dem Weg zu einer wirkungsvoll inklusiven Sprache flexibel und entspannt bleiben?

Die Suche nach einer guten Putzfrau: ein Gemeinplatz. Im Freundeskreis erfragt, dann als echte Perle weiterempfohlen etc. Natascha Wodin geht anders an die Sache heran, als sie 1992 nach Berlin kommt.

The author, Anke Stelling, in conversation with translator Lucy Jones. With simultaneous interpretation from German into English by Ross Winters-Nicholl.

Mit Ben Lerner (aus New York), Aurélie Maurin, Dominik Sell u.a.

Mit Hannelore Hoger, Eva Horn, Joseph Vogl, Lilith Stangenberg, Sir Henry und Alexander Kluge

Mit Eva Horn, Bernd Scherer und Alexander Kluge

Mit Barbara Stollberg-Rilinger, Isabel Mundry, Lothar Müller und Alexander Kluge

Der arabische Kinder- und Jugendbuchmarkt

Der arabische Kinder- und Jugendbuchmarkt Der syrische Orientalist und Kulturhistoriker Dr. Azad Hamoto und der Lektoratsleiter der Internationalen Jugendbibliothek Jochen Weber besprechen den

Antje Rávik Strubel
»Blaue Frau«

Antje Rávik Strubel »Blaue Frau« Moderation: Maike Albath Adina, aus einem tschechischen Gebirgsdorf stammend, kommt über Umwege nach Berlin. Dort wird sie Opfer

»Trost. Der Praxistest«

»Trost. Der Praxistest« Mit Gabriele von Arnim, Asal Dardan, Daniel Falb, Tomer Gardi, Bernhard Heckler (zugeschaltet), Avrina Prabala-Joslin, Nataša Kramberger, Hannah Lühmann, Mathias

Berlin, Stadt der Autor:innen

Berlin, Stadt der Autor:innen Berliner Manuskripte 2021 Mit Gerrit Bartels, Ruth Johanna Benrath, Cornelia Geißler, Dirk Knipphals und Gesa Ufer (Moderation) sowie den

»Franz Kafka:
Die Zeichnungen«

»Franz Kafka: Die Zeichnungen« Andreas Kilcher im Gespräch mit Andreas Platthaus Erst 2019 tauchten über 100 Zeichnungen von Franz Kafka auf, die jahrzehntelang

Enrico Ippolito
»Was rot war«

Enrico Ippolito »Was rot war« Moderation Fatma Aydemir Cruci und Lucia lernen sich Ende der 70er Jahre auf der kommunistischen Schule Frattocchie kennen.

Svenja Leiber
»Kazimira«

Svenja Leiber »Kazimira« Moderation Natascha Freundel Ein abgelegener Ort am Baltischen Meer, Ende 19. Jahrhundert. Antas ist einer der wichtigsten Arbeiter im Bernsteinwerk

Leif Randt »Allegro Pastell«

Leif Randt – »Allegro Pastell« Moderation: Doris Akrap Leif Randt erzählt eine Lovestory aus den späten Zehnerjahren. Von Tanja und Jerome, Frankfurt und

Jella Lepman
»Die Kinderbuchbrücke«

»Die Kinderbuchbrücke« Buchpräsentation und Diskussion zur Neuerscheinung von Jella Lepmans Erinnerungen »Die Kinderbuchbrücke«. Die jüdische Journalistin Jella Lepman kehrte 1945 aus der Emigration

Géraldine Schwarz
»Die Gedächtnislosen«

Géraldine Schwarz »Die Gedächtnislosen« – Buchpräsentation Eigenverantwortung und kollektive Amnesie: die deutsch-französische Journalistin Géraldine Schwarz hat über drei Generationen hinweg eine faszinierende Untersuchung

»Verzeichnis einiger Verluste«

Buchpräsentation mit Judith Schalansky und Zsófia Bán Am 19. November 2020 gingen wir gemeinsam mit der deutschen Autorin Judith Schalansky den verlorenen, vernichteten

Schreiben und Cancel Culture

Schreiben und Cancel Culture Ist die Kunstfreiheit in Gefahr? Was passiert mit der Sprache, wenn Texte und Autor:innen „gecancelt“ werden, weil sie bestimmte

Natascha Wodin »Nastjas Tränen«

Buchpremiere – Natascha Wodin im Gespräch mit Dmitrij Kapitelman Die Suche nach einer guten Putzfrau: ein Gemeinplatz. Im Freundeskreis erfragt, dann als echte

Anke Stelling
»Higher Ground«

The author, Anke Stelling, in conversation with translator Lucy Jones. With simultaneous interpretation from German into English by Ross Winters-Nicholl. Anke Stelling’s character