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»Ophelia kann sein«, »Esperanza Hotel« und »Homme Fatal« hießen einige der Produktionen – insgesamt siebzehn – mit denen das Tanztheater Skoronel in den 1980er und 1990er Jahren im In- und Ausland auf Tour war. Die Stücke erzählten von ikonischen Biografien, oft brüchigen. Von der Liebe und von Revolutionen, gescheiterten.

Iga, Jess und Ras sind Außenseiter:innen, doch gemeinsam bilden sie eine verschworene Gruppe, die unzertrennlichen »Eistaucher«. Als die Jugendlichen eines Nachts Zeug:innen eines brutalen polizeilichen Übergriffs werden und diese Schandtat folgenlos bleibt, beschließen sie, das Recht selbst in die Hand zu nehmen.

Ein nigerianisch-amerikanischer Akademiker, zieht mit seiner amerikanischen Frau nach Berlin, als diese dort ein renommiertes Kunststipendium erhält. In Berlin lernt er viele afrikanische Immigranten und Geflüchtete kennen und erfährt so von ihren Fluchterlebnissen. Diese Begegnungen führen bei ihm, der als schwarzer Intellektueller ein privilegiertes und sicheres Leben führt, zu einer tiefen Selbstreflexion.

Im Mai 1940 beginnt Anna Haag, 52 Jahre alt und Journalistin, ein schonungslos offenes und regimekritisches Tagebuch zu führen, das sie über Jahre im Kohlenkeller versteckt. Sie hört ihren Mitmenschen genau zu – in der Straßenbahn, bei Behördengängen oder in Geschäften. In pointierten Skizzen hält sie fest, was ganz gewöhnliche Deutsche schon während des Zweiten Weltkriegs über die Verbrechen des NS-Regimes wussten.

Von Turgenew über Kafka, von Ingmar Bergman bis zur Gegenwart: Mit dem Autor Simon Strauß und der Autorin Manuela Reichart treten wir in einen neuen Generationendialog, lauschen einem Hörspiel und suchen gemeinsam nach Antworten. Es moderiert die Literaturkritikerin Miriam Zeh.

Unter dem Titel »Berlins schönste Seiten« sprechen Janika Gelinek und Sonja Longolius, die das Literaturhaus Berlin leiten, mit Felix Müller, dem Kulturchef der Berliner Morgenpost, über das Lesen und Texte, die sie bewegen.

In Deutschland erscheinen ungefähr 90.000 Buchtitel pro Jahr, das sind rund 250 Titel am Tag. Eine Jury aus derzeit 30 renommierten Literaturkritiker:innen wählt jeden Monat zehn Bücher auf die »SWR Bestenliste«, denen sie möglichst viele Leserinnen und Leser wünscht.

Illustratorin und Kinderbuchautorin Antje von Stemm zeigt ihren Arbeitsplatz und stellt ihr neues Buchprojekt mit dem Titel »Paul klaut blaue Prickelbrause – Superfreche Zungenbrecher« vor.

In der Community der Sinti:zze und Rom:nja ist Gianni Jovanovic Aktivist. Eine Stimme von vielen, die Jovanovic nicht alle zu repräsentieren behauptet. Seine Stimme ist laut, seine Sprache explizit. Ich, ein Kind der kleinen Mehrheit beschreibt sein (Über-) Leben in einer weißen Dominanzgesellschaft.

Wohl wissend, dass Dichtung und Wahrheit hier nah beieinanderliegen, widmet sich Jens Jessen den deutschen Befindlichkeiten und Befangenheiten. In seinem fulminanten Essay spießt er jene karikaturhaft überzeichneten Zuschreibungen auf, die nicht zuletzt von uns Deutschen selbst sorgfältig gehegt werden.

Lesung und Gespräch im Rahmen der Pop-up-Buchmesse in Leipzig.
Moderation: Nina Weller

Dies ist die Beichte von Michail German. Den Namen Viktor Martinowitsch benutzt er nur als beliebiges Pseudonym. Vor Jahren beendete er, aufstrebender Dozent an einer Moskauer Privatuniversität, von einem Tag auf den anderen die Beziehung zu einer Kellnerin, die er eigentlich innig liebte. Was steckt hinter seinem plötzlichen Verschwinden?

Rassistisches Denken ist nach wie vor tief in uns allen verankert – und doch unsichtbar für die weiße Mehrheitsgesellschaft. Diese blinden Flecken will Mohamed Amjahid in seinem Buch auflösen.

Unter dem Titel »Berlins schönste Seiten« sprechen Janika Gelinek und Sonja Longolius, die das Literaturhaus Berlin leiten, mit Felix Müller, dem Kulturchef der Berliner Morgenpost, über das Lesen und Texte, die sie bewegen.

Geschichten können die Welt retten – oder sie zerstören. Von der Antike bis zur Gegenwart haben uns Erzählungen entscheidend beeinflusst. Und tun es weiterhin: Samira El Ouassil und Friedemann Karig zeigen, mit welchen Storys Trump seine Anhänger/-innen motivierte und wie Lügen der Querdenker/-innen verfangen.

Jörg Magenau und Frauke Meyer-Gosau im Gespräch mit Klaus Lederer

Von seiner Reise nach Nordkorea 2017 brachte Andreas Stichmann keine literarische Reportage und kein erzählendes Sachbuch heim, sondern die Idee zu einem Roman. »Eine Liebe in Pjöngjang« ist mehr als das, es ist ein Abenteuer.

Viren, Ansteckung, Impfung, Immunität sind Begriffe, die uns noch lange begleiten werden. Die Wissenschaftsjournalistin Susan Schädlich hat für Kinder ab 8 Jahren ein leicht verständliches Buch rund um Corona, aber nicht zuletzt über die Funktion von Viren und Bakterien geschrieben. In diesem Video erklärt die Autorin komplexes Wissen einfach und für Kinder leicht verständlich.

Sonderveranstaltung im Rahmen der Buchmesse Pop-Up.

Livestream von der Bühne Werk 2 – Halle D auf der Buchmesse Pop-Up

Es lesen Heike Geißler, Andreas Bernard, Sven Pfizenmaier, Ruth Herzberg und Thomas Urban.

Im Rahmen der Pop-up-Buchmesse liest Ruth Herzberg aus ihrem neuen Roman »Wie man mit einem Mann unglücklich wird«.

Im Rahmen der Pop-up-Buchmesse liest Sven Pfizenmaier aus seinem Debütroman »Draußen feiern die Leute«.

»Seit Tagen lebt meine Mutter in einem Luftschutzkeller. Sie ist 86. Sie ist Kriegskind und hat schon einmal die Stadt zerbombt gesehen. Sie sitzt dort unten mit 150 Leuten in einem Kellerraum unter einer Schule in Kiew. Die ganze Zivilbevölkerung in den europäischen Staaten muss auf die Straße gehen.«
Katja Petrowskaja, Schriftstellerin

Alle zwei Wochen spricht Felix Müller, Kulturchef der Berliner Morgenpost, mit Janika Gelinek und Sonja Longolius, den beiden Leiterinnen des Literaturhaus Berlin über die neuesten Bücher, Texte und Themen.

Von Hegels Wirken an der Berliner Universität am Kupfergraben aus geht es um den privaten Hegel: die freundschaftlich-politischen Treffen, die in seiner Wohnung stattfanden, die Anfänge der Spaltung von Links- und Rechtshegelianern, bis zu seinem Tod zu Zeiten der Cholera.

Yirgalem Fisseha Mebrahtu, eritreische Lyrikerin, Journalistin und Schriftstellerin, spricht im filmischen Autorinnen-Porträt #femaleheritage über ihr Leben in Eritrea, ihre mehrjährige Gefängniszeit, ihr Bangen zwischen Folter und Hoffnung, Verlust und Verschwinden bekannter und unbekannter Menschen. Was bedeutet ihr Lyrik?

Autor und Philosoph Jörg Bernardy gibt Denkimpulse zu Fake News und Verschwörungstheorien.

Geeignet für Jugendliche ab 14 Jahren.

Seit nunmehr vier Jahrzehnten schreibt Kerstin Hensel Gedichte, Prosa, Essays, Features. Doch sie ist nicht nur Schriftstellerin, sondern als Professorin für deutsche Verssprache auch eine Vermittlerin im poetischen Fach. In ihrem neuen Gedichtband »Cinderella räumt auf« bewegt sie sich mit eben dieser Souveränität durch sämtliche Formen des lyrischen Genres.

Klo putzen, Kranke pflegen, Abendessen kochen, Angehörige umsorgen: Was hat das mit Literatur zu tun? Erzählen Texte von diesen (Care-)Tätigkeiten? Wenn ja, wie und vor allem: Wieso?!

Dokumentarfilm #femaleheritage zur Münchner Schriftstellerin und Historikerin Dana von Suffrin (*1985 in München): Sie studierte Politikwissenschaft, jüdischen Geschichte und Kultur sowie allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in München, Neapel und Jerusalem.

In der Community der Sinti:zze und Rom:nja ist Gianni Jovanovic Aktivist. Eine Stimme von vielen, die Jovanovic nicht alle zu repräsentieren behauptet. Seine Stimme ist laut, seine Sprache explizit. Ich, ein Kind der kleinen Mehrheit beschreibt sein (Über-) Leben in einer weißen Dominanzgesellschaft.

Wie schreibt man vom Krieg? Wie können seine Auswirkungen jenseits des Kriegsschauplatzes dargestellt werden? Welche Rolle spielt die eigene Herkunft und Lebenserfahrung? Wie authentisch, wie fiktiv lässt sich vom Krieg erzählen?

Unter dem Titel »Berlins schönste Seiten« sprechen Janika Gelinek und Sonja Longolius, die das Literaturhaus Berlin leiten, mit Felix Müller, dem Kulturchef der Berliner Morgenpost, über das Lesen und Texte, die sie bewegen.

Der Vortrag bereitet thematisch auf die anschließende Podiumsdiskussion vor (Thema: Die Neue Frau in der Weimarer Republik).

Viele Geschichten beginnen mit einer unerwarteten Erbschaft. So auch bei Friederike, als sie von ihrer Großmutter ein Ladenlokal in Berlin vermacht bekommt – ein Café. Ist das einer jener sehr konkreten Winke mit dem Zaunpfahl, das Leben zu ändern?

Nach ihrem Debüt »Drei Kilometer« legte Nadine Schneider 2021 mit »Wohin ich immer gehe« ihren zweiten Roman vor. Beide siedelt sie am westlichen Rande Rumäniens, in der Nähe von Temeswar/Timișoara, an.

»Die Erde ist gewaltig schön«

»Die Erde ist gewaltig schön« Reihe Eine Frau wird älter Special Mit Judith Kuckart, Alice Bleistein, Annalisa Derossi, Marleen Michahelles, Sabina Stücker und

Kaśka Bryla »Die Eistaucher«

Kaśka Bryla »Die Eistaucher« Im Gespräch mit Charlotte Milsch Iga, Jess und Ras sind Außenseiter:innen, doch gemeinsam bilden sie eine verschworene Gruppe, die

»Berlins schönste Seiten« Folge 6

»Berlins schönste Seiten« Folge 6 Janika Gelinek und Sonja Longolius, Leiterinnen des Literaturhaus Berlin, und Felix Müller, Chef des Kulturressorts der Berliner Morgenpost,

»SWR Bestenliste«

»SWR Bestenliste« Mit Sigrid Löffler, Iris Radisch, Dirk Knipphals und Carsten Otte In Deutschland erscheinen ungefähr 90.000 Buchtitel pro Jahr, das sind rund

Gespräch mit Jens Jessen

Gespräch mit dem Autor und Journalisten Jens Jessen (DIE ZEIT) über sein Buch »Der Deutsche. Fortpflanzung, Herdenleben, Revierverhalten«. Oft wird er bewundert, der

Viktor Martinowitsch »Revolution«

Viktor Martinowitsch »Revolution« Mitwirkende: Autor: Viktor Martinowitsch Moderator: Dr. Alexander Chertenko Dolmetscherin: Irina Bondas Deutscher Lesepart: Patrick Joswig Dies ist die Beichte von

»Berlins schönste Seiten« Folge 5

»Berlins schönste Seiten« Folge 5 Janika Gelinek und Sonja Longolius, Leiterinnen des Literaturhaus Berlin, und Felix Müller, Chef des Kulturressorts der Berliner Morgenpost,

Buchmesse Pop-Up Livestream

Programm im Livestream von der Bühne Werk 2 – Halle D Samstag, 19.3.2022 ab 14:30 Uhr 00:08:15 Lesung Heike Geißler »Die Woche«, Suhrkamp

»Ukraine im Krieg«

»Ukraine im Krieg« »Seit Tagen lebt meine Mutter in einem Luftschutzkeller. Sie ist 86. Sie ist Kriegskind und hat schon einmal die Stadt

»Berlins schönste Seiten« Folge 4

»Berlins schönste Seiten« Folge 4 Janika Gelinek und Sonja Longolius, Leiterinnen des Literaturhaus Berlin, und Felix Müller, Chef des Kulturressorts der Berliner Morgenpost,

Hegels Mitte

Impulsvortrag und Spaziergang mit Publikumsgespräch in Kooperation mit dem ZfL Mit Patrick Eiden-Offe Von Hegels Wirken an der Berliner Universität am Kupfergraben aus

Kerstin Hensel »Cinderella räumt auf«

Moderation Carola Opitz-Wiemers Seit nunmehr vier Jahrzehnten schreibt Kerstin Hensel Gedichte, Prosa, Essays, Features. Doch sie ist nicht nur Schriftstellerin, sondern als Professorin

Writing with Care

Mit Jacinta Nandi, Frédéric Valin und Maren Wurster (zugeschaltet) Moderation Annika Klanke Klo putzen, Kranke pflegen, Abendessen kochen, Angehörige umsorgen: Was hat das

»Vom Krieg schreiben«

Mit Olga Grjasnowa, Sandra Gugić, Nino Haratischwili und Ronya Othmann Moderation Maria-Christina Piwowarski Sandra Gugić und Nino Haratischwili diskutieren und beleuchten im ersten Teil des Abends die literarische

»Berlins schönste Seiten« Folge 3

Diese Texte und Bücher werden besprochen:   Beppe Fenoglio: Eine Privatsache Aus dem Italienischen von Heinz Riedt Mit einem Nachwort von Francesca Melandri