Jetzt auf LTV
Wir empfehlen
»Ein Haufen Dollarscheine«. Wolfgang Benz im Gespräch mit Esther Dischereit
Wolfgang Benz im Gespräch mit Esther Dischereit
Die Schwierigkeit des Überlebens nach dem Holocaust zieht sich als roter Faden durch den Roman »Ein Haufen Dollarscheine« von Esther Dischereit. Die Familiengeschichte spielt in Berlin und Rom, in Chicago und Heppenheim. Protagonisten sind die Tante im geblümten Kleid, die sich kritisch mit ihrem Judentum, dem Zionismus, den politischen Zuständen auseinandersetzt, und der Neffe, der seine Identität als orthodoxer Jude sucht.
Die neuesten Sendungen
Wie erzählt man den Holocaust? Wie kann Aufarbeitung so gelingen, dass auch lange nach der Katastrophe geborene Generationen das »Nie wieder!« verstehen? Das sind Fragen, mit denen wir uns dringend (wieder) beschäftigen müssen. Mit ihrer Graphic Novel schafft Barbara Yelin ein eigenständiges und eindringliches Stück Erinnerungsliteratur und eine Reflexion darüber, was Erinnern heißt.
Der Schriftsteller Florian Werner versammelt Beiträge zu den unterschiedlichsten Instrumenten: von der Geige über die Gitarre, die Trompete, den Bass und die Drehleier bis hin zum elektronischen Sampler. Bekannte Größen aus Pop, Rock, Klassik und Jazz stellen in Texten und Bildern ihre musikalischen Lebensgefährten vor. Sie erzählen vom Suchen und Finden des richtigen Instruments, von gemeinsamen Erlebnissen auf und abseits der Bühne, von den Freuden des Spielens und den Qualen des Übens — und davon, wie ein unbelebter Gegenstand zu einem Wegbegleiter wird, den man nicht mehr missen will.
Mit physischer Intensität verhandelt Hegemann Fragen von Macht, Ohnmacht und Körperlichkeit in einer brüchigen urbanen Gegenwart. Dabei ist Berlin nicht bloß Handlungsort, sondern sowohl Akteur als auch Bedingung. Über das Leben und Schreiben in und über Berlin – ein Schauplatz, der seit »Axolotl Roadkill« in vielen ihrer Texte verhandelt wurde – spricht sie mit Annett Gröschner.
In der Reihe »Gespräche über das Ganze« gibt Jenny Erpenbeck Auskunft über ihren literarischen Werdegang, vom Debüt »Geschichte vom alten Kind« aus dem Jahr 1999 bis zu ihrem Erfolgsroman »Kairos«, für den sie 2024 als erste Deutsche mit dem International Booker Prize ausgezeichnet wurde.
Am 10.7. um 19 Uhr
Aperol & Revolte
Der Sommer knallt rein, und Fön geht aufs Ganze: Neben einem duftenden Potpourri alter und neuer Stücke hat die sehenswert in die Jahre gekommene »Literatur-Boygroup« ein Büchlein zum überfälligen Thema Revolte im Gepäck und wird von ihrem Lieblings-Stylisten Aperol Schmitz auf Krawall gebürstet gibt sich dem Anlass gemäß auf Krawall gebürstet.










































































