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Cécil Ludwig Röski »Trizeps Royal«
Mit Cécil Ludwig Röski
Moderation: Kay Matter
König Dedo II. von Sachsen hat ein Imageproblem: zu schlaksig, zu queer, zu introvertiert. Während er von Schloss Buzickitz aus übers Handy regiert und die Öffentlichkeit meidet, bricht sein Privatleben zusammen. Sein Partner Marfa verlässt ihn und die erzkonservativen Medien ziehen über ihn her. Also beginnt er zu pumpen, um sich als Monarch zu behaupten. Sein Ziel: Ein Herrscher aus Muskelmasse. Doch weder Medienskandale, Liebeskummer noch seine völlig unroyale Schwester lassen sich wegtrainieren und der selbsternannte Thronfolger Gero bringt sich in Stellung.
Die neuesten Sendungen
Wolfgang M. Schmitt im Gespräch mit Mithu Sanyal über »Sturmhöhe« von Emily Brontë
Liebe, Rache, Tod und Sinnlichkeit: »Sturmhöhe« (»Wuthering Heights«) ist der einzige Roman der britischen Schriftstellerin Emily Brontë. Das 1847 unter einem Pseudonym veröffentlichte Werk schrieb Weltliteraturgeschichte und wurde immer wieder verfilmt – zuletzt sorgte die Adaption von Emerald Fennell für Aufsehen. Im Zuge der BookTok-Trends um #YoungAdult und #DarkRomance erlebt der Roman unter jungen Lesern eine erstaunliche Renaissance. »Sturmhöhe« handelt von drei Familien, emotionalen Abhängigkeiten, unbändiger Liebe, ungezügelter Lust und von menschlichen Abgründen. Emily Brontë treibt die Romantik ins Extrem. Die Schriftstellerin Mithu Sanyal (»Identitti«, »Antichristie«) und Wolfgang M. Schmitt diskutieren über Brontës Meisterwerk und dessen Bezüge zur Gegenwart: Welche Geschlechterbilder bestimmen noch immer die Liebes(un)ordnung?Und ist die romantische Liebe überhaupt noch zu retten?
Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester Lada in Berlin mit einer Sanierung, die ihr Wohnhaus unbewohnbar macht. Auch versteht sie nicht, warum ihr Bruder nach Kriegsbeginn in Moskau geblieben ist, doch steckt Konstantin bis zum Hals in Schwierigkeiten, an denen sein Patenonkel nicht unschuldig ist, ein Oligarch mit transhumanistischen Ambitionen, der auch Lada in Bedrängnis bringt.
König Dedo II. von Sachsen hat ein Imageproblem: zu schlaksig, zu queer, zu introvertiert. Während er von Schloss Buzickitz aus übers Handy regiert und die Öffentlichkeit meidet, bricht sein Privatleben zusammen. Sein Partner Marfa verlässt ihn und die erzkonservativen Medien ziehen über ihn her. Also beginnt er zu pumpen, um sich als Monarch zu behaupten. Sein Ziel: Ein Herrscher aus Muskelmasse. Doch weder Medienskandale, Liebeskummer noch seine völlig unroyale Schwester lassen sich wegtrainieren und der selbsternannte Thronfolger Gero bringt sich in Stellung.
Es ist das Jahr 1832. Évariste Galois, 20 Jahre alt und unglücklich verliebt, stirbt an den Folgen eines Bauchschusses. In der Nacht vor dem tödlichen Duell bringt der junge Gelehrte noch schnell eine mathematische Theorie zu Papier. Sie wird den gerade erst aus der Haft entlassenen Revolutionär und Königsgegner weltberühmt machen. Galois‘ Geschichte hat alles, was es für einen packenden Kostümfilm braucht. Zu erleben ist dieser Film vorerst aber nur in den Imaginationen und Reflexionen eines Drehbuchautors, über den Ulrich Peltzer erzählt, wie er in einer schlaflosen Nacht zwischen französischer Julirevolution und eigener Gegenwart hin- und herspringt.
Am 10.7. um 19 Uhr
Aperol & Revolte
Der Sommer knallt rein, und Fön geht aufs Ganze: Neben einem duftenden Potpourri alter und neuer Stücke hat die sehenswert in die Jahre gekommene »Literatur-Boygroup« ein Büchlein zum überfälligen Thema Revolte im Gepäck und wird von ihrem Lieblings-Stylisten Aperol Schmitz auf Krawall gebürstet gibt sich dem Anlass gemäß auf Krawall gebürstet.



































































