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Geisterbahnhöfe. Über Heinz Knobloch
Helmut Mehnert im Gespräch mit Annett Gröschner
Jede Berliner Epoche hat ihre speziellen Chronist:innen. Einer der wichtigsten Vertreter dieser Spezies in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Heinz Knobloch. Seine Feuilletons, die er über Jahrzehnte in der »Wochenpost« schrieb, kreisen oft um Berlin. Er hat über Geisterbahnhöfe, Friedhöfe, Grünanlagen, Wege und Umwege sowie Berliner Persönlichkeiten wie Moses Mendelssohn oder die Suppenlina geschrieben und die seltsamsten Geschichten ans Tageslicht gebracht.
Die neuesten Sendungen
Über das »Blaue vom Himmel« und darüber wie sich Veränderungen von historischer Tragweite im ganz Persönlichen spiegeln, spricht Magdalena Schrefel in einer experimentellen Lesung mit der Moderatorin und Kuratorin Chris Möller, begleitet von Sounds der Klangkünstlerin Anouschka Trocker.
Drei Leben am Rand. Ein Mädchen, überzeugt, kein Kind mehr zu sein, verbringt einen Sommer voller Widersprüche, ihr einziger Freund ist ein Messer. Ein in die Jahre gekommener Outlaw begibt sich mit einer Leiche und einem Haufen Drogen im Gepäck auf einen Roadtrip. Und eine zum Tode verurteilte Frau wartet in ihrer Zelle auf die Hinrichtung, während ihre letzten Lebensstunden von einer Wärterin akribisch protokolliert werden. Drei Geschichten über das, was uns Menschen trotz allem verbindet: den Überlebenstrieb.
Vor ziemlich genau zwei Jahren, am 15. Juni 2024 feierten wir das »Letzte Heimspiel« in der Fasanenstraße 23. Es begann die Sanierung unseres Zuhauses und wir zogen um die Häuser Berlins. Auf unserer Tour »Li-Be für die Stadt« gastierten wir in Clubs & Kneipen, Kinos & Schlössern, Museen, auf einem Schiff, im Freibad, auf Dachterrassen & Türmen und im Zirkus! Unser Tourbus hat inzwischen weit über 2.000 Kilometer auf dem Buckel. Unser großartiges Team kennt diese Stadt nun aus dem Effeff. Und Berlin kennt das Li-Be!
Briefe von Autor:innen im Exil
In den versammelten Briefwechseln aus fast 10 Jahren Weiter Schreiben erleben wir mit, wie sich zwischen Schriftsteller:innen über persönliche und politische Grenzen hinweg tiefe Verbindungen entwickeln. Diese Briefe sind mehr als Erinnerungen – sie sind literarische Zeitdokumente, in denen die persönlichen Schicksale mit weltpolitischen Ereignissen verwebt werden. Und sie zeigen: Wenn wir es wollen, können wir uns miteinander verbinden.
Am 10.7. um 19 Uhr
Aperol & Revolte
Der Sommer knallt rein, und Fön geht aufs Ganze: Neben einem duftenden Potpourri alter und neuer Stücke hat die sehenswert in die Jahre gekommene »Literatur-Boygroup« ein Büchlein zum überfälligen Thema Revolte im Gepäck und wird von ihrem Lieblings-Stylisten Aperol Schmitz auf Krawall gebürstet gibt sich dem Anlass gemäß auf Krawall gebürstet.






















































































































