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Meisterwerke: »Das dreißigste Jahr« von Ingeborg Bachmann
Wolfgang M. Schmitt im Gespräch mit Laura de Weck über »Das dreißigste Jahr« von Ingeborg Bachmann
Vor 100 Jahren wurde Ingeborg Bachmann geboren. 1961 veröffentlichte sie unter dem Titel »Das dreißigste Jahr« einen Zyklus mit Erzählungen, deren zeitlose Schönheit erschüttert und deren Themenfelder mit uns heute räsonieren.
Die neuesten Sendungen
Wann beginnt Faschismus? Dieser Frage geht der Autor und Psychologe Mark Terkessidis in seinem Buch »Gewalt am Denken« nach. Er untersucht, wie autoritäre Tendenzen entstehen, warum Nostalgie zur politischen Triebkraft wird und weshalb selbst progressive Kräfte Teil eines neuen Kontinuums der Gefährdung sind. Nils Schniederjann diskutiert mit Terkessidis über seine Thesen.
Was ist eigentlich gerade los in der Welt? Was bedeutet das alles für die hiesige Kulturlandschaft? Und warum hat unser Kulturstaatsminister aufgehört zu dichten? An einem einmaligen Abend auf dem Tempelhofer Feld wird alles geklärt von unserem Moderator Moritz Hürtgen, der sich zwei Gäste ausgesucht hat, die den Weg aus dem Internet in die Welt der Literatur gefunden haben: Svea Mausolf, online bekannt als @sveamaus, und Sebastian Hotz, digital @elhotzo. Ein unterhaltsamer Abend zwischen freiwilliger und unfreiwilliger Komik. Kommt alle!
Was bedeutet es, als erste Nachkriegsgeneration in einem Land aufzuwachsen, dessen Sprache man zwar spricht, aber dessen Wurzeln man nicht teilt, wo Fremdheit und Heimat das Gleiche ist? Und es sich so anfühlt, als habe sich das Leid der Mutter im eigenen Körper festgesetzt?
Heike Geißlers »Michaela Kohlhaas« ist eine tollkühne Überschreibung der berühmten Novelle von Heinrich von Kleist. Ihre Michaela ist eine Schimpfende, eine Stinkende, eine Zärtliche. Eine große Liebende, die nicht bloß Verbesserung will – sie verlangt Wiedergutmachung und Sühne. Und eine gänzlich andere Einrichtung der Welt. Über ihren neuen Roman und die weibliche Wut spricht Heike Geißler mit der Literaturkritikerin Marie Schoeß.
Am 10.7. um 19 Uhr
Aperol & Revolte
Der Sommer knallt rein, und Fön geht aufs Ganze: Neben einem duftenden Potpourri alter und neuer Stücke hat die sehenswert in die Jahre gekommene »Literatur-Boygroup« ein Büchlein zum überfälligen Thema Revolte im Gepäck und wird von ihrem Lieblings-Stylisten Aperol Schmitz auf Krawall gebürstet gibt sich dem Anlass gemäß auf Krawall gebürstet.

















































































