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Olivia Laing »Buch der Träume«
Zwei Männer begegnen sich in Venedig. Der eine ist ein junger englischer Künstler, der mittellos aus London geflohen ist. Der andere ist der visionäre Danilo Donati, Kostüm- und Szenenbildner von Pasolini und Fellini, der Magier des italienischen Kinos. Die beiden trifft ihr Begehren unmittelbar, sie reisen nach Rom, geben sich der berauschenden Traumwelt der Cinecittà hin und tauchen zwischen Leichtigkeit und Fantasie. Doch in den politisch angespannten »Bleiernen Jahren« (anni di piombo) Italiens führen exzessives Leben, Arbeiten und Lieben in ein zunehmend bedrohliches Labyrinth, in dem undurchsichtige Mächte erschreckend brutal agieren.
Mit der Leiterin des Georg Kolbe Museums und Kuratorin des Deutschen Pavillons der 61. Biennale di Venezia 2026 Kathleen Reinhardt spricht Olivia Laing über den Sehnsuchtsort Venedig, le belli arti und Laings neuesten Roman. Die deutschen Passagen liest die Schauspielerin Veronika Bachfischer.
Die neuesten Sendungen
Olivia Laing im Gespräch mit Kathleen Reinhardt und einer Lesung von Veronika Bachfischer
in englischer Sprache
Zwei Männer begegnen sich in Venedig. Der eine ist ein junger englischer Künstler, der mittellos aus London geflohen ist. Der andere ist der visionäre Danilo Donati, Kostüm- und Szenenbildner von Pasolini und Fellini, der Magier des italienischen Kinos. Die beiden trifft ihr Begehren unmittelbar, sie reisen nach Rom, geben sich der berauschenden Traumwelt der Cinecittà hin und tauchen zwischen Leichtigkeit und Fantasie. Doch in den politisch angespannten »Bleiernen Jahren« (anni di piombo) Italiens führen exzessives Leben, Arbeiten und Lieben in ein zunehmend bedrohliches Labyrinth, in dem undurchsichtige Mächte erschreckend brutal agieren.
Vor der verführerischen Kulisse Italiens ist »Buch der Träume« ein hypnotischer Rausch, eine zärtliche Verführung und ein bezwingend schön erzählter Roman über Macht und Illusion, Einsamkeit und kompromissloses Begehren.
Mit der Leiterin des Georg Kolbe Museums und Kuratorin des Deutschen Pavillons der 61. Biennale di Venezia 2026 Kathleen Reinhardt spricht Olivia Laing über den Sehnsuchtsort Venedig, le belli arti und ihren neuesten Roman. Die deutschen Passagen liest die Schauspielerin Veronika Bachfischer.
Mit Mitte zwanzig wird Irmgard Keun über Nacht zum Star: In »Gilgi – eine von uns« oder »Das kunstseidene Mädchen« porträtiert sie aufstrebende, emanzipierte Frauen der Weimarer Republik – doch dann übernehmen die Nazis die Macht, Keun wird zur verfemten Autorin. Unerschrocken klagt sie gegen die Nazis, emigriert schließlich nach Amsterdam, führt im Exil eine stürmische Beziehung mit Joseph Roth und pflegt Freundschaften mit Heinrich Mann und Stefan Zweig. 1940 kehrt sie zurück nach Deutschland, doch es gelingt ihr nicht, an den Erfolg der Vorkriegsjahre anzuknüpfen. Erst in den letzten Jahren vor ihrem Tod 1982 wird ihr Werk in der Bundesrepublik wiederentdeckt – und bis heute gelesen.
Erzählerisch mitreißend entfaltet der Autor und Literaturkritiker Tobias Lehmkuhl Irmgard Keuns Biografie und unterhält sich darüber mit Janika Gelinek, Co-Leiterin des Literaturhaus Berlin.
Lesungen, Gespräche, Comic, Bücherrevue und Modern Tarot mit Laura Freudenthaler, Sole Otero, Lara Rüter, Zara Zerbe, Anna Zett, Giorgio Ferretti und Linn Penelope Rieger
Hexerei und Magie sind derzeit überall: Im Kino begeistern Filme wie »Wicked« und »Zauberhafte Schwestern 2«, in unseren Social-Media-Feeds tauchen Witchfluencers auf und auch in der Literatur wird gezaubert und beschworen wie nie zuvor. Dieses Revival ist auch von unterschiedlichen Perspektiven geprägt: Hexerei wird mal als esoterischer Aberglaube abgetan, mal als historisches Verbrechen aufgearbeitet, vor allem aber als Ermächtigung von Frauen und marginalisierten Gruppen gefeiert. An diesem Halloween möchten wir die vielfältigen Bedeutungen von Hexerei in der Literatur erkunden. Es erwarten euch Essays, Comics, Romane, Tarots, Zaubersprüche und kleinere Zaubereien. Lasst uns gemeinsam Geister vertreiben! Oder doch rufen?
Klaus Bärenfänger liest Gesichter. Er sieht in Stirnen, Nasen, Kiefern und Schädeln die Begabungen und Schwächen anderer Menschen sowie deren Platz in der Welt. 2009 zieht er mit seinen Kindern Chloé und Louis nach Kalifornien, um den amerikanischen Markt zu erobern. Währenddessen sucht der 15-jährige Louis, schüchtern, zart und schwul, nach einer Sprache für sich selbst. Und Chloé, zwei Jahre älter, ist härter, wachsamer und beginnt, gegen den Vater aufzubegehren. Ein Familienroman zwischen Amerika und Deutschland über das Ende liberaler Gewissheiten, der zu einer Zeit spielt, die gerade erst zu kippen beginnt: das Amerika Obamas, Occupy, Social Media und die Neue Rechte.
Am 7.4. um 18 Uhr
Aperol & Revolte
Der Sommer knallt rein, und Fön geht aufs Ganze: Neben einem duftenden Potpourri alter und neuer Stücke hat die sehenswert in die Jahre gekommene »Literatur-Boygroup« ein Büchlein zum überfälligen Thema Revolte im Gepäck und wird von ihrem Lieblings-Stylisten Aperol Schmitz auf Krawall gebürstet gibt sich dem Anlass gemäß auf Krawall gebürstet.










































































