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Literarisch Late Night
Moritz Hürtgen lädt ein: Svea Mausolf und Sebastian Hotz
Was ist eigentlich gerade los in der Welt? Was bedeutet das alles für die hiesige
Kulturlandschaft? Und warum hat unser Kulturstaatsminister aufgehört zu dichten? An einem einmaligen Abend wird alles geklärt von unserem Moderator Moritz Hürtgen, der sich zwei Gäste ausgesucht hat, die den Weg aus dem Internet in die Welt der Literatur gefunden haben: Svea Mausolf, online bekannt als @sveamaus, und Sebastian Hotz, digital @elhotzo. Ein unterhaltsamer Abend zwischen freiwilliger und unfreiwilliger Komik.
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Was bedeutet es, als erste Nachkriegsgeneration in einem Land aufzuwachsen, dessen Sprache man zwar spricht, aber dessen Wurzeln man nicht teilt, wo Fremdheit und Heimat das Gleiche ist? Und es sich so anfühlt, als habe sich das Leid der Mutter im eigenen Körper festgesetzt?
Heike Geißlers »Michaela Kohlhaas« ist eine tollkühne Überschreibung der berühmten Novelle von Heinrich von Kleist. Ihre Michaela ist eine Schimpfende, eine Stinkende, eine Zärtliche. Eine große Liebende, die nicht bloß Verbesserung will – sie verlangt Wiedergutmachung und Sühne. Und eine gänzlich andere Einrichtung der Welt. Über ihren neuen Roman und die weibliche Wut spricht Heike Geißler mit der Literaturkritikerin Marie Schoeß.
Die vier Autor:innen und bekennenden Joseph-Roth-Fans Jan Koneffke, Anna Neata, Dana von Suffrin und Volker Weidermann treten mit ihren jeweiligen Lieblingstexten den Beweis dafür an, warum Joseph eigentlich nur ihnen allein gehört. Leidenschaftlich und subjektiv streifen sie durch das Werk, lesen vor und diskutieren abschließend in großer Runde mit der Literaturwissenschaftlerin Ethel Matala de Mazza über den wunderbaren Autor des »Radetzkymarsch« und des »Hiob«, den Monarchisten, den Antifaschisten Joseph Roth.
In der Reihe »Zum Werk. Gespräche über das Ganze« gibt Eugen Ruge Auskunft über seinen literarischen Werdegang, von den Theaterstücken, mit denen er begann, über seinen 2011 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Bestseller »In Zeiten des abnehmenden Lichts« bis zu dem zuletzt erschienenen Roman »Pompeji«. Zum Werk gehören auch die von ihm herausgegebenen Russland-Erinnerungen seines Vaters Wolfgang Ruge, Hörspiele und Tschechow-Übersetzungen.
Am 10.7. um 19 Uhr
Aperol & Revolte
Der Sommer knallt rein, und Fön geht aufs Ganze: Neben einem duftenden Potpourri alter und neuer Stücke hat die sehenswert in die Jahre gekommene »Literatur-Boygroup« ein Büchlein zum überfälligen Thema Revolte im Gepäck und wird von ihrem Lieblings-Stylisten Aperol Schmitz auf Krawall gebürstet gibt sich dem Anlass gemäß auf Krawall gebürstet.

















































































