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Lola Randl »Der lebende Beweis«

Literaturhaus Berlin

Die Autorin im Gespräch mit Anke Stelling und Gertraud Klemm

Lola Randl ist ein Experiment angetreten: In dem für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman »Der große Garten« (2019) zog die Erzählerin von der Stadt aufs Land und stellte sich nicht nur der Natur in Gestalt eines widerspenstigen Gartens, sondern auch der komplizierten sozialen Gemengelage aus Familie, Liebhaber, Analytiker. Das Experiment wurde mit ähnlichen Zutaten fortgesetzt in der sehenswerten fünfteiligen Serie »Theorie und Praxis«, die Lola Randl 2022 für Arte realisierte. Mit Freund:innen und Gesprächspartner:innen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur versuchte sie herauszufinden, wie sich das gute Leben auf dem Land realisieren lässt, ohne dabei Natur und Menschen auszubeuten.

Die neuesten Sendungen

Über die Möglichkeit und Unmöglichkeit von Utopien, das krasse Leben auf dem Dorf (und in einer Familie) spricht Lola Randl mit den Autorinnen Anke Stelling und Gertraud Klemm.

Thomas Brussig ist noch nicht fertig. Sein Roman »Die Erfindung des Glücks« erscheint erst im Herbst. Doch es sind definitiv noch Fragen offen. Und wofür sollte sich eine Manege besser eignen, als diese Fragen direkt mit dem Publikum zu diskutieren? 

Anke Engelmann zeichnet das traurig-komische Leben des Hannes Bohn nach, der durch die DDR-Geschichte stolpert. Er will eigentlich als Künstler leben, doch er landet im Gefängnis, wird drogensüchtig, von der Stasi zum Kunstfälscher ausgebildet. Er blufft sich durch Psychiatrie und Untergrund, bis er selbst nicht mehr weiß, wer er wirklich ist: ein Bild, so oft übermalt, dass niemand mehr das Original erkennt. Ist Hannes ein tragisches Genie, ein Blender – oder beides zugleich?

Nur die Besten schreiben über’n Westen! In seinem Buch »Der Osten: eine westdeutsche Erfindung« (2023) thematisiert Dirk Oschmann die fremde, oft degradierende Perspektive der Alt- auf die Neu-Bundesbürger. Die Sicht der »Ossis« auf die »Wessis« dagegen fiel lange durch eine rosa Brille: Levis-Jeans und richtiger Kaffee, aber auch die im Osten verbotenen Bücher waren attraktiv. Doch was ist der wahre Wert des Westens?

Am 10.7. um 19 Uhr

Aperol & Revolte

Literaturhaus Berlin

Der Sommer knallt rein, und Fön geht aufs Ganze: Neben einem duftenden Potpourri alter und neuer Stücke hat die sehenswert in die Jahre gekommene »Literatur-Boygroup« ein Büchlein zum überfälligen Thema Revolte im Gepäck und wird von ihrem Lieblings-Stylisten Aperol Schmitz auf Krawall gebürstet gibt sich dem Anlass gemäß auf Krawall gebürstet.

Mit Michael Ebmeyer, Bruno Franceschini,
Tilman Rammstedt, Florian Werner und »Fön«

Li-Be für die Stadt im April, Mai & Juni

Historische Romane

Graphic Novels

Kinder- und Jugendliteratur

Originalsprachliche Buchpremieren