Jetzt auf LTV
Wir empfehlen
Hex, Hex – Ein Fest zwischen Zauber- und Widerspruch
Hexerei und Magie sind derzeit überall: Im Kino begeistern Filme wie »Wicked« und »Zauberhafte Schwestern 2«, in unseren Social-Media-Feeds tauchen Witchfluencers auf und auch in der Literatur wird gezaubert und beschworen wie nie zuvor. Dieses Revival ist auch von unterschiedlichen Perspektiven geprägt: Hexerei wird mal als esoterischer Aberglaube abgetan, mal als historisches Verbrechen aufgearbeitet, vor allem aber als Ermächtigung von Frauen und marginalisierten Gruppen gefeiert. An diesem Halloween möchten wir die vielfältigen Bedeutungen von Hexerei in der Literatur erkunden. Es erwarten euch Essays, Comics, Romane, Tarots, Zaubersprüche und kleinere Zaubereien. Lasst uns gemeinsam Geister vertreiben! Oder doch rufen?
Lesungen, Gespräche, Comic, Bücherrevue und Modern Tarot.
Mit Laura Freudenthaler, Sole Otero, Lara Rüter, Zara Zerbe, Anna Zett
Kuration und Moderation: Giorgio Ferretti und Linn Penelope Rieger
Die neuesten Sendungen
Mit Mitte zwanzig wird Irmgard Keun über Nacht zum Star: In »Gilgi – eine von uns« oder »Das kunstseidene Mädchen« porträtiert sie aufstrebende, emanzipierte Frauen der Weimarer Republik – doch dann übernehmen die Nazis die Macht, Keun wird zur verfemten Autorin. Unerschrocken klagt sie gegen die Nazis, emigriert schließlich nach Amsterdam, führt im Exil eine stürmische Beziehung mit Joseph Roth und pflegt Freundschaften mit Heinrich Mann und Stefan Zweig. 1940 kehrt sie zurück nach Deutschland, doch es gelingt ihr nicht, an den Erfolg der Vorkriegsjahre anzuknüpfen. Erst in den letzten Jahren vor ihrem Tod 1982 wird ihr Werk in der Bundesrepublik wiederentdeckt – und bis heute gelesen.
Erzählerisch mitreißend entfaltet der Autor und Literaturkritiker Tobias Lehmkuhl Irmgard Keuns Biografie und unterhält sich darüber mit Janika Gelinek, Co-Leiterin des Literaturhaus Berlin.
Lesungen, Gespräche, Comic, Bücherrevue und Modern Tarot mit Laura Freudenthaler, Sole Otero, Lara Rüter, Zara Zerbe, Anna Zett, Giorgio Ferretti und Linn Penelope Rieger
Hexerei und Magie sind derzeit überall: Im Kino begeistern Filme wie »Wicked« und »Zauberhafte Schwestern 2«, in unseren Social-Media-Feeds tauchen Witchfluencers auf und auch in der Literatur wird gezaubert und beschworen wie nie zuvor. Dieses Revival ist auch von unterschiedlichen Perspektiven geprägt: Hexerei wird mal als esoterischer Aberglaube abgetan, mal als historisches Verbrechen aufgearbeitet, vor allem aber als Ermächtigung von Frauen und marginalisierten Gruppen gefeiert. An diesem Halloween möchten wir die vielfältigen Bedeutungen von Hexerei in der Literatur erkunden. Es erwarten euch Essays, Comics, Romane, Tarots, Zaubersprüche und kleinere Zaubereien. Lasst uns gemeinsam Geister vertreiben! Oder doch rufen?
Klaus Bärenfänger liest Gesichter. Er sieht in Stirnen, Nasen, Kiefern und Schädeln die Begabungen und Schwächen anderer Menschen sowie deren Platz in der Welt. 2009 zieht er mit seinen Kindern Chloé und Louis nach Kalifornien, um den amerikanischen Markt zu erobern. Währenddessen sucht der 15-jährige Louis, schüchtern, zart und schwul, nach einer Sprache für sich selbst. Und Chloé, zwei Jahre älter, ist härter, wachsamer und beginnt, gegen den Vater aufzubegehren. Ein Familienroman zwischen Amerika und Deutschland über das Ende liberaler Gewissheiten, der zu einer Zeit spielt, die gerade erst zu kippen beginnt: das Amerika Obamas, Occupy, Social Media und die Neue Rechte.
Die deutschsprachige Lyriklandschaft ist derzeit so experimentierfreudig und spannend – und auch politisch – wie selten zuvor. An diesem Abend lässt sich ein besonderer Einblick in sie gewinnen: Wir haben die Wissenschaftlerin und Kritikerin Antje Schmidt nach ihren fünf ganz persönlichen Highlights des bisherigen Jahres gefragt. Herausgekommen sind nachdrückliche Lektürehinweise auf Gedichtbände, die im Laufe des Jahres erschienen sind und besonders zu überzeugen wissen: das Fanbook einer kundigen und neugierigen Leserin im Jahr 2026.
Antje Schmidt spricht mit der Dichterin, Essayistin und Übersetzerin Nea Schmidt über ihren mit allem im Kosmos verflochtenen Debütband »Sprechen in Flechten«, mit dem zuletzt durch den Deutschen Preis für Nature Writing ausgezeichneten Lyriker und Essayisten Alexander Schnickmann über seinen spacig-romantischen Band »Gestirne« und mit der Autorin und Regisseurin Jennifer de Negri über ihr ästhetisch infektiöses Langgedicht »Wolbachia: Liebeslieder im Artensterben. Love Songs in Times of Extinction«. Die anderen ausgewählten Veröffentlichungen werden in Kurzvorstellungen auf die Bühne gebracht.
Am 7.4. um 18 Uhr
Aperol & Revolte
Der Sommer knallt rein, und Fön geht aufs Ganze: Neben einem duftenden Potpourri alter und neuer Stücke hat die sehenswert in die Jahre gekommene »Literatur-Boygroup« ein Büchlein zum überfälligen Thema Revolte im Gepäck und wird von ihrem Lieblings-Stylisten Aperol Schmitz auf Krawall gebürstet gibt sich dem Anlass gemäß auf Krawall gebürstet.










































































